Aktien Frankfurt: Dax etwas im Aufwind - Hoffnung auf Deeskalation in Nahost
Frische Hoffnungen auf Fortschritte für eine Lösung des US-iranischen Krieges haben dem deutschen Aktienmarkt am Dienstag zu Gewinnen verholfen. Die Ölpreise sanken spürbar.
Am Nachmittag gewann der deutsche Leitindex Dax
Am Vormittag hieß es seitens des iranischen Außenministeriums, dass die Verhandlungen mit den USA über die Straße von Hormus weitergingen. In dem festgefahrenen Konflikt versuche aktuell der Golfstaat Katar eine Lösung zu finden. Die Ölpreise reagierten prompt und gaben spürbar nach. In der Folge atmeten Anleger auf und griffen wieder deutlicher bei Aktien zu. Die Anleger setzten nicht zuletzt auch mit deutschen Standardwerten auf eine mögliche Deeskalation im Nahen Osten und die damit verbundenen positiven Folgen für Inflation und Weltkonjunktur, kommentierte etwa Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets die Gewinne.
Unter den Einzelwerten ging es nach einer kleinen Schwäche der
Technologiebranche am Vortag wieder kräftig nach oben. Angesichts
eines anstehenden KI-Gipfeltreffens im Weißen Haus dürften
entsprechende Fantasien dabei eine Rolle spielen. Anthropic stand
zudem wegen seines Börsengangs, der zuletzt in der Schwebe war, im
Blick. Berichten zufolge strebt das KI-Unternehmen eine Bewertung
von über zwei Billionen US-Dollar an. Damit würde es den bisherigen
Rekordhalter SpaceX
Im Dax setzten sich Infineon
Evonik
Unter den schwächsten Dax-Aktien gaben FMC
Unter den insgesamt schwachen Rüstungsaktien stachen erneut die
Papiere von Renk
--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0205 2026-09-29/14:46
Relevante Links: BASF SE, WACKER CHEMIE AG, Space Exploration Technologies Corp., Evonik Industries AG, Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, Süss MicroTec SE, Elmos Semiconductor SE, RENK GROUP AG INH O.N., Aixtron SE, Siltronic AG, Infineon Technologies AG