Aktien Frankfurt: Anleger agieren vorsichtig vor erwarteter Zinserhöhung
Am deutschen Aktienmarkt hat am Donnerstag
kurz vor der allgemein erwarteten Zinserhöhung durch die Europäische
Zentralbank (EZB) die Vorsicht die Oberhand gewonnen. Gegen Mittag
lag der Dax
Vom Ölpreis gab es erneut Gegenwind, ein Fass der Nordseesorte Brent
zur Lieferung im November kostete zuletzt 102,50 US-Dollar. Das ist
das höchste Niveau seit Mai. Der MDax
Von der EZB wird von Experten ganz überwiegend die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr erwartet. Damit würde sich der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,50 Prozent erhöhen. Höhere Zinsen sind tendenziell eine Belastung für die Aktienmärkte. Sie erhöhen die Finanzierungskosten von Unternehmen, verteuern Investitionen und machen Anleihen als alternatives Investment attraktiver.
"Entscheidend wird der Ausblick der EZB sein. Die Märkte gehen aktuell von weiter steigenden Leitzinsen und zwei weiteren Zinsschritten im kommenden Jahr aus", sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Experten der Commerzbank schrieben: "Die Inflation dürfte auch in den kommenden Monaten weiter steigen und sich immer mehr dem negativen Szenario der EZB nähern".
Für Kursbewegungen sorgten vorwiegend Kommentare von Analysten. So
fielen die Papiere des Getriebeherstellers Renk
Die Papiere von RWE
Nicht angesagt waren Aktien der Software-Branche. Anleger zeigten
sich reserviert vor den Quartalsbilanzen der beiden IT- und
Software-Riesen Oracle
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0119 2026-09-10/11:53
Relevante Links: SAP SE, TeamViewer AG, DHL Group, MTU Aero Engines AG, Nemetschek SE, Adobe Inc., RENK GROUP AG INH O.N., RWE AG, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Oracle Corporation