Aktien Frankfurt: Dax nach Vortagserholung wieder unter Druck
Die Anleger bleiben am Mittwoch besorgt ob der
Entwicklung im Nahen Osten. Der Dax
Zum US-Handelsstart büßte der Leitindex dann am Nachmittag 1,3
Prozent auf 23.651 Zähler ein. Der MDax
Der Energiemarkt bleibt im Zuge des Iran-Kriegs weiter das Zünglein an der Waage für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger. Nur zeitweise sorgte es im Verlauf für etwas Erleichterung, dass die Internationale Energieagentur (IEA) nach Angaben von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ihre Mitglieder zur Freigabe von Ölreserven im Umfang von insgesamt 400 Millionen Barrel gebeten hat.
Nach Meinung des Experten Jochen Stanzl von der Consors Bank ist eine Freigabe von Reserven nur eine "Lösung auf Zeit". Auch bei dem Vortagsplus des Dax habe es sich nur um eine "technische Erholung" gehandelt, die noch keinen neuen Trend begründe. Mit einer belastbaren Bodenbildung rechnet er im besten Falle in ein bis zwei Wochen.
Nicht zu einer solchen Bodenbildung beitragen konnten Zahlen zur US-Inflation, die sich im Februar erwartungsgemäß nicht verändert hat. Sie verloren an Bedeutung, weil sie noch ohne Auswirkungen des Iran-Kriegs waren. Laut der Commerzbank dürfte es für die US-Notenbank Fed wichtiger sein, wie lange die Verwerfungen an den Energiemärkten noch das Risiko teurerer Energie mit sich bringen.
Auf Unternehmensseite hat die Agenda zur Wochenmitte wieder einige
Zahlenvorlagen auf höchster Ebene zu bieten. Das Feedback auf
Rheinmetall
Das im Rüstungsboom von Rheinmetall angepeilte Wachstum konnte die Anleger also wie zuletzt schon nicht mehr begeistern. Nach ihrer Rally aus den Vorjahren sind die Aktien von ihrem Rekord um ein Viertel zurückgekommen und 2026 frisch ins Minus gerutscht. Henkel hat sein diesjähriges Plus fast vollständig abgegeben, nachdem die Aktien in den vergangenen Tagen während des Iran-Kriegs schon viel Schwäche gezeigt hatten.
Mit den 1,9 Prozent schwächeren SAP
Im MDax war die Reaktion auf Zahlen und vorsichtige Jahresausblicke
in zwei Fällen besser. Die Titel der Porsche AG
Befreit wirkten auch die Anleger von Wacker Chemie
Verluste von 2,4 Prozent mussten am Mittwoch wieder die Aktionäre
der Lufthansa
Einen erneuten Kursrutsch gab es bei Gerresheimer
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0235 2026-03-11/14:51
Relevante Links: SAP SE, Citigroup Inc., WACKER CHEMIE AG, Deutsche Lufthansa AG, Gerresheimer AG, Henkel AG & Co. KGaA, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Rheinmetall AG, Oracle Corporation