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Statistik: Soap Opera Börse Wien: Was zuletzt passierte - die Rückblick-Info vor Marktstart

Stay tuned, wie es heute weitergeht ... Historische Schlusskurse im Kalender: http://www.boerse-express.com/kalender (rechts oben zum gewünschten Tag wechseln)Montag, 30.8. (+0,19 Prozent)Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei schwachem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg leicht um 4,66 Punkte oder 0,19 Prozent auf 2.418,39 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund fünf Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.423 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MESZ: Dow Jones/New York -0,48 Prozent, DAX/Frankfurt -0,65 Prozent, FTSE/London +0,88 Prozent und CAC-40/Paris -0,53 Prozent.

Nach einer freundlichen Handelseröffnung ging es für den ATX im Verlauf in kleinen Schritten Richtung Minusbereich, die Aufschläge wurden eingegrenzt. Zur Schlussglocke konnte der heimische Leitindex noch ein kleines Plus retten. Händler berichteten von einem ruhigen Wochenstart in Wien. Der Börsenfeiertag in London machte sich bemerkbar und die Umsätze blieben dementsprechend niedrig. Ein Händler sprach von einem der umsatzschwächsten Handelstage heuer in Wien.

Ein Marktteilnehmer verwies auch auf eine dünne Meldungslage in Wien. Neue Geschäftszahlen werden erst am morgigen Dienstag von Raiffeisen International (RI) und Strabag präsentiert. Im Vorfeld der Ergebnisvorlage gewannen RI um 2,75 Prozent auf 33,05 Euro. Hier sprach ein Händler von Nachholbedarf der Aktie nach den jüngsten Kursverlusten. Für die anstehenden RI-Zahlen für das erste Halbjahr 2010 erwarten Analysten einen stark gestiegenen Periodenüberschuss.

Die Titel der Strabag befestigten sich um 1,30 Prozent auf 16,78 Euro. Analysten rechnen für den Baukonzern nach zwei Quartalen mit einem Nettoverlust in etwa auf Vorjahresniveau. Europaweit zeigten sich am Berichtstag Immobilienwerte schwach. Immofinanz verbuchten einen Kursrückgang von 2,05 Prozent auf 2,58 Euro. CA Immo Anlagen verbilligten sich um 1,36 Prozent auf 9,12 Euro.

Wienerberger gingen mit plus 0,10 Prozent auf 10,31 Euro wenig verändert aus dem Handel. Die Analysten der Erste Group revidierten ihr Anlagevotum für die Aktien des Baustoffkonzerns von "hold" auf "accumulate" nach oben und kürzten das Kursziel von 15,00 auf 12,00 Euro.

Mit tieferen Rohölpreisen gingen OMV mit einem Abschlag von 0,83 Prozent auf 25,71 Euro aus dem Handelstag. Unter den weiteren Schwergewichten fielen voestalpine um 0,68 Prozent auf 23,43 Euro.

Warimpex verbesserten sich um 2,45 Prozent auf 2,09 Euro. Der polnische Pensionsfonds Aviva stockte seine Beteiligung an dem Immobilienentwickler auf 5,05 Prozent auf, wurde bekannt.

In der zweiten Reihe gab es Analystenmeldungen zu Kapsch und Bene. Die Analysten der Macquarie Group setzten ihr Kursziel für die Titel des Mautausrüsters von 34 auf 38 Euro nach oben gesetzt und bestätigten ihr Votum "outperform". Kapsch-Papiere verabschiedeten sich mit plus 2,86 Prozent bei 34,305 Euro aus dem Handelstag.

Die RCB senkte ihr Kursziel für die Titel des Büroausstatters Bene von 1,55 auf 1,30 Euro. Die Empfehlung "hold" wurde unverändert beibehalten. Die jüngsten Erstquartalszahlen des Unternehmens bewerteten die Experten als enttäuschend. Bene-Titel wurden nicht gehandelt und schlossen zuletzt bei 1,19 Euro.Freitag, 27.8. (+0,61 Prozent)Die Wiener Börse hat die Sitzung am heutigen Freitag bei moderatem Volumen mit freundlicher Tendenz beendet. Der Fliesshandelsindex ATX stieg gegenüber dem Donnerstag-Schluss (2.399,06) um 14,67 Punkte oder 0,61 Prozent auf 2.413,73 Zähler. Gegenüber Ultimo 2009 liegt der ATX per heute 81,83 Punkte oder 3,28 Prozent im Minus. Der ATX Prime schloss mit einem Plus von 0,47 Prozent oder 5,37 Punkten bei 1.156,63 Einheiten.

Das Tageshoch erreichte der ATX kurz vor Sitzungsende mit 2.414,43 Zählern. Das Tagestief lag gegen 10.30 Uhr bei 2.381,09 Zählern. Im prime market zeigten sich am Ende der Sitzung 26 Titel mit höheren Kursen, 14 mit tieferen und zwei unverändert. In zwei Aktien kam es zu keiner Kursbildung.

Gehandelt wurden im prime market 5.413.530 (Vortag: 6.620.054) Stück Aktien (Einfachzählung). Umsatzstärkste Aktie war Erste Group mit 517.196 Stück Aktien. Wertmässig kam heute ein Umsatz im prime market (Doppelzählung) von 156,205 (169,354) Mio. Euro zustande, wovon 29,99 Mio. Euro allein auf Erste Group entfielen.Donnerstag, 26.8. (+0,46 Prozent)Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei moderatem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 10,9 Punkte oder 0,46 Prozent auf 2.399,06 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund einen Punkt über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.398 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York -0,15 Prozent, DAX/Frankfurt +0,22 Prozent, FTSE/London +0,90 Prozent und CAC-40/Paris +0,71 Prozent.

Nach einem freundlichen Start aufgrund positiver Übersee-Vorgaben musste der ATX seine Tagesgewinne am späten Vormittag fast zur Gänze wieder abgeben. In einem richtungs- und impulslosen Handel tendierte er bis zur Veröffentlichung unerwartet guter US-Konjunkturdaten auf ähnlichem Niveau seitwärts. Die US-Wirtschaftsdaten beflügelten den heimischen Leitindex wieder. Beeinflusst wurde der Wiener Markt auch von Titeln, deren Unternehmen Ergebnisvorlagen präsentierten.

In einem Branchenvergleich zeigten sich Bankenwerte von ihrer starken Seite. Im Sog dieses Auftriebs verteuerten sich Raiffeisen um 2,66 Prozent auf 32,83 Euro, Erste Group schlossen mit einem Kursplus von 1,60 Prozent auf 28,89 Euro. Beide Bankenwerte hatten einen massgeblichen Anteil am schliesslich leichten Kursplus des heimischen Leitindex.

Indexbelastend waren hingegen die Titel von Telekom Austria (minus 0,96 Prozent auf 10,00 Euro). voestalpine gingen mit minus 0,34 Prozent auf 23,47 Euro aus dem Handel. OMV schlossen mit plus 0,27 Prozent auf 25,78 Euro.

Nach Zahlen rückten EVN in den Mittelpunkt. Der Energieversorger steigerte seinen Nettogewinn im ersten Halbjahr um 16,7 Prozent auf 204,9 Mio. Euro, Analysten der RCB hatten 212,9 Mio. Euro prognostiziert. Leicht über den RCB-Erwartungen lag das Unternehmen mit seinem Betriebsergebnis. Dieses stieg um 8,3 Prozent auf 194,1 Mio. Euro an. EVN-Titel schlossen mit einem leichten Abschlag von 0,08 Prozent auf 12,40 Euro.

Der Flughafen Wien konnte mit seinem Umsatzanstieg von 3,5 Prozent auf 253,2 Mio. Euro die Konsensuserwartungen leicht übertreffen. Der Nettogewinn (plus 11,6 Prozent auf 38,1 Mio. Euro) blieb leicht hinter den Analystenprognosen zurück, der Markt erwartete hier einen Anstieg von 15,0 Prozent. Zusätzlich hat der Flughafenbetreiber die Prognose für das Passagierwachstum im Gesamtjahr von 3 auf 6 Prozent nach oben geschraubt. Die Papiere ermässigten sich um 0,20 Prozent auf 45,75 Euro.

Die Versicherung UNIQA konnte im ersten Halbjahr 2010 deutliche Zuwächse bei Gewinn und Prämieneinnahmen erzielen. Der Periodenüberschuss betrug 45 Mio. Euro, nach 26 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die verrechneten Konzernprämien stiegen um 9,2 Prozent auf 3,23 Mrd. Euro. UNIQA schlossen mit einem Plus von 0,22 Prozent auf 13,49 Euro.

Schon am Vorabend legte die CA Immo Anlagen sein Zahlenwerk auf den Tisch. Das Immobilienunternehmen hat im ersten Halbjahr 2010 sein Nettoergebnis um 8 Prozent auf 82,7 Mio. Euro gesteigert. Im zweiten Quartal erhöhte sich der Nettogewinn stärker, nämlich um 30 Prozent auf 49,6 Mio. Euro. CA Immo Anlagen büssten 1,26 Prozent auf 9,07 Euro ein.

Nach einer Kurszielsenkung durch CA Cheuvreux gerieten die Papiere von bwin in den Blickpunkt. Das Kursziel des Online-Sportwettenanbieters wurde von 38,0 auf 35,0 Euro nach unten revidiert. Die Kurseinstufung blieb mit "underperform" unverändert. bwin schlossen mit einem Kursplus von 1,42 Prozent auf 37,52 Euro.Mittwoch, 25.8. (-1,06 Prozent)Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 25,5 Punkte oder 1,06 Prozent auf 2.388,16 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund sieben Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.395 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York -0,21 Prozent, DAX/Frankfurt -0,60 Prozent, FTSE/London -0,73 Prozent und CAC-40/Paris -0,91 Prozent.

Aufgrund negativer Vorgaben aus Übersee und anhaltenden Konjunktursorgen startete der ATX knapp behauptet in den Handelstag. Gut ausgefallene Wirtschaftsdaten aus Deutschland verhalfen dem heimischen Leitindex am Vormittag zu einem Kursplus.

Dass dieses aber nicht nachhaltig war, zeigte sich bei Veröffentlichung enttäuschender US-Konjunkturdaten. Von da an notierte der heimische Leitindex mit Abschlägen, konnte aber bis Handelsschluss wieder etwas an Terrain gut machen. Sein europäisches Umfeld war von Kursverlusten in ähnlicher Höhe gekennzeichnet.

Die Indexschwergewichte, hier besonders die Bankenwerte, waren zu einem Grossteil für die Abschläge im heimischen Leitindex verantwortlich. Erste Group verbilligten sich um 1,28 Prozent auf 28,44 Euro, Raiffeisen büssten 2,91 Prozent auf 31,98 Euro ein. OMV fielen um 0,66 Prozent auf 25,71 Euro.

Telekom Austria sanken um 0,44 Prozent auf 10,10 Euro. JP Morgan hat das Kursziel für den Telekommunikationstitel von 12,0 auf 12,5 Euro angehoben. Goldman Sachs hob das Anlagevotum für die Titel der voestalpine von "sell" auf "neutral", das Kursziel wurde von 29,0 auf 31,0 Euro nach oben revidiert. Der Stahltitel ging mit einem Abschlag von 2,14 Prozent auf 23,55 Euro aus dem Handel.

Analysten der Erste Group kürzten das Kursziel für die Intercell-Titel von 27,0 auf 22,5 Euro, die Kaufempfehlung blieb aber bestehen. Intercell schlossen mit minus 1,90 Prozent auf 14,17 Euro. Experten der UniCredit hoben hingegen das Kursziel für die Papiere von Schoeller-Bleckmann (SBO) von 43,0 auf 49,0 Euro an, auch hier blieb die Kaufempfehlung unverändert. SBO-Papiere verloren 0,52 Prozent auf 39,57 Euro.

Sein Zahlenwerk legte Kapsch TrafficCom auf den Tisch. Der Mautspezialist hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Umsatz fast verdoppelt und das Ergebnis deutlich ins Plus gedreht. Für das Geschäftsjahr 2009/10 wird wie geplant eine Dividende von 0,75 Euro je Anteilsschein ausbezahlt. Die Papiere hoben sich vom Markt deutlich ab und schlossen an der ATX Prime-Spitze mit plus 2,20 Prozent auf 32,50 Euro.

Mit Kursgewinnen schliessen konnten nach Zahlenvorlage auch die Aktien von conwert Immobilien (plus 1,11 Prozent auf 9,10 Euro) den Handelstag. Das Betriebsergebnis der Immobiliengesellschaft stieg um 9 Prozent auf 51,7 Mio. Euro an.Dienstag, 24.8. (-1,65 Prozent)Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 40,39 Punkte oder 1,65 Prozent auf 2.413,66 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 29 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.443 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York -0,84 Prozent, DAX/Frankfurt -1,25 Prozent, FTSE/London -1,48 Prozent und CAC-40/Paris -1,73 Prozent.

Die Veröffentlichung enttäuschender US-Immobiliennachrichten liess europaweit die Aktienkurse im Späthandel weiter abrutschen. In den USA sind im Juli die Verkäufe bestehender Häuser unerwartet deutlich eingebrochen und schürten damit weitere Bedenken hinsichtlich der Konjunkturentwicklung. "Die jüngste Dynamik an den internationalen Leitbörsen lasse nun bis zum Ende der aktuellen Handelswoche nichts Gutes erwarten", bemerkte ein Marktteilnehmer.

Die Aktienverkaufsstimmung ging am Berichtstag quer durch alle Branchen. Am stärksten unter Druck kamen europaweit Werte aus den Bereichen Bau, Banken und Öl. Im Finanzsektor fielen Raiffeisen International um 3,12 Prozent auf 32,94 Euro und Erste Group verbilligten sich um 3,01 Prozent auf 28,81 Euro.

Mehr als vier Prozent an Kurswert verloren im prime market jeweils Zumtobel, Immofinanz und AT&S. RHI sanken um 3,51 Prozent auf 20,37 Euro. Mit tieferen Rohölnotierungen gaben auch die Öltitel nach. OMV verloren um 1,86 Prozent auf 25,88 Euro. Die Aktie des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann rutschte um 3,74 Prozent auf 39,78 Euro ab.

Im Baubereich gingen Wienerberger um 2,37 Prozent auf 10,29 Euro zurück. Die Analysten der Royal Bank of Scotland (RBS) senkten ihr Kursziel für die Aktie des heimischen Ziegelproduzenten nach den jüngsten Halbjahreszahlen von 13,6 auf 11,6 Euro. Strabag gaben um 2,30 Prozent auf 16,56 Euro nach.

Eco Business schlossen unverändert bei 7,15 Euro. Das Immobilienunternehmen erzielte im ersten Halbjahr 2010 wieder schwarze Zahlen. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf 19,9 Mio. nach minus 8,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Unter den heimischen Schwergewichten konnte lediglich Telekom Austria ein klares Plus aufweisen. Ohne bekannte fundamentale Nachrichten befestigten sich die Telekomtitel um 1,20 Prozent auf 10,14 Euro.