, boerse-express
Gillinger: ATX: Das ist heute zu beachten - ist's ein abwärtsgeneigter Trendkanal?
So, jetzt haben wir die erste echte Enttäuschung der Berichtssaison erlebt – A-Tec. Heute dürfte das eigentlich bei keinem der Zahlenleger passieren: Bei der Post wissen wir ohnehin, dass sie mit dem anhaltenden Problem des Wettbewerbsdrucks aufgrund aufgehender Märkte kämpft und mit Sparanstrengungen und dem Ausbau von Geschäftsfeldern á la Logistik, den dahinschrumpfenden Brief kaschieren möchte. Mancherorts sind die Hoffnungen auf die Post-Brief-Ära so gross, dass dieses Geschäft abgespalten werden soll – Beispiel TNT. Da war zum Halbjahr nur blöd, dass bei den Niederländern ausgerechnet der Hoffnungsbereich Schwächen zeigte. Aber keine Sorge, dass kann ein unternehmensspezifisches Problem sein und muss nicht auch für unsere Post gelten, denn die Deutsche meldete sehr gute Zahlen. Der APA-Konsens geht von einem Umsatzrückgang von 1,3 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro aus, EBITDA minus 6,1 Prozent auf 118,8 Millionen, Netto 51,7 Millionen, das wären 8,1 Prozent weniger.
Dafür wissen wir bei Palfinger, dass der Vorjahreszeitraum schwach war (Umsatz 269,2 Millionen, Netto minus 8,0 Millionen) und der Basiseffekt zuschlägt. Der APA-Konsens steh hier bei 282,4 u und (plus) 5,1 Millionen. Burgenland Holding ist eine Randnotiz, deren Ausschüttungen machen weder den Verbund noch die EVN reich, oder arm.
Apropos Strombranche: E.ON ist heute wohl das wichtigste Peergroup-Unternehmen. Danach folgt OTP (Banken) und wieder danach Holmen (Mayr-Melnhof). Weiters gibt es: Nobel Biocare, Adecco, Nestle, TUI, Standard Life, CSM, Rheinmetall und aus Übersee Cisco Systems. Mikrodaten haben es heute also nicht in Sicht, die Märkte wirklich zu bewegen. Das sollte aber auch für die angesagte Makrofront gelten: Frankreich Leistungsbilanz für Juni kommt um 08.45 Uhr. Die Industrieproduktion im selben Zeitraum fiel gestern mit minus 1,7 Prozent unerwartet schlecht aus. Die USA bieten um 14.30 Uhr die Handelsbilanz für Juni, sicher wieder mit einem annähernd Mitte zweistelligem Milliardenabgang. Was dann auch den Haushaltssaldo für Juli zutrifft, nur dass wir noch 100 Milliarden drauf legen werden müssen.
Die gestrige USA brachte jedenfalls keine good news: Die Produktivität der US-Wirtschaft sank im Q2 um doch überraschende 0,9 Prozent, plus 0,1 war die Erwartungshaltung (eine rückläufige Produktivität gab es zuletzt im Q4 2008). Dafür, und das soll auch gesagt sein, wurde Q1 von 2,8 auf 3,9 Prozent nach oben revidiert. An sich sind wir damit auf dem Niveau, das wir dachten. Aber es scheint, als würde zumindest in den USA der ohnehin erwartete Rücksetzer beim Wachstum mehr und mehr zur Realität werden. Dazu passt, dass die die Fed ankündigte, auslaufende Kreditpapiere (hypothekenbesicherte Anleihen ) künftig in langlaufende Staatsanleihen reinvestieren zu wollen. Erwartungsgemäss blieb die Fed jedoch bei ihrem Wortlaut, dass ein „aussergewöhnlich niedriges Zinsniveau über einen längeren Zeitraum“ erforderlich sei. Beides Signale, dass die Fed entschlossen gegen einen möglichen Rückfall in die Rezession vorgehen will.
Mal schauen, ob der im ersten Chart (siehe unten) eingezeichnete Trendkanal Realität wird. Sie sehen, ich habe endlich etwas gefunden, dass zu meiner Grundeinstellung passt. Charttechnik ist ja doch nicht emotionslos ;-) Den 200er (2515 Punkte) sehen wir auch schon wieder von unten. Natürlich kann die heranschiessende 15-Tageslinie (2483 Punkte) mit einem Schubser alles wieder ins Lot bringen. Aber erinnern wir uns: Anfang Juli lag der ATX noch knapp über 2200 Punkten, zehn und mehr Prozent plus in einem Monat, das ist nicht schlecht und da würde es auch nicht wundern, wenn Gewinne eingesackt werden.
Was gestern Abend sonst noch kam: Die Europäische Union hat der irischen Regierung laut APA grünes Licht für eine weitere milliardenschwere Kapitalspritze an die Anglo Irish Bank gegeben. Die EU genehmigte neue Hilfen über 8,58 Milliarden Euro - etwa eine halbe Milliarde mehr als ursprünglich geplant – das ruft ein bisserl das Thema gelungene Stresstests in Erinnerung. Und die Tatsache, dass ich schon lange nichts von europäischer Finanzmarktreform gehört habe.
schönen Tag
Was bisher geschah: 25. Jänner Kauf ATX XXL WAVE Put mit 24,2/24,4; Stopp-Loss 4800 Punkte (ISIN DE000DB91DA0) - verkauft - Gewinn 5,1% 28. Jänner Kauf ATX XXL WAVE Call mit 5,52/5,72; Stopp-Loss 2070 Punkte (ISIN DE000B2QA21) – verkauft – Verlust 5,15% 2. Februar Kauf ATX XXL WAVE Call mit 1,51/1,71; Stopp-Loss 2480 Punkte (ISIN DE000DB6G389) – ausgestoppt am 4.2. – Verlust 29,8% 2. Februar Kauf ATX XXL WAVE Put mit 2,32/2,52; Stopp-Loss 2680 Punkte (ISIN DE000DB6A234) - verkauft - Gewinn 23,4% 7. Februar: Kauf ATX XXL Wave Call mit 12,14/12,26, Stopp-Loss 1230 Punkte (ISIN DE000DB4JAF5) verkauft - Gewinn: 1,5% 16. Februar: Kauf ATX XXL Wave Call mit 3,05/3,25; Stopp-Loss 2280 Punkte (ISIN DE000DB4QW56) - verkauft - Verlust 7,2% 4. März: Kauf ATX XXL Wave Call mit 2,29/2,49; Stopp-Loss 2280 Punkte (ISIN DE000DB4QW56) 10. März: Verkauf Hälfteposition Call DE000DB4QW56 - Gewinn 10,2% 29. März: Verkauf der zweiten Hälfte Call DE000DB4QW56 -Gewinn 37,4% 6. April: Kauf ATX XXL Wave Call mit 4,38/4,58; (ISIN DE000DB4QW56) 15. April: Verkauf der Hälfte-Position von DE000DB4QW56 - Gewinn 13,21%. 21. April: Verkauf der zweiten Hälfte-Position von DE000DB4QW56 - Gewinn 8,84%. 27. April: Kauf ATX XXL Wave Call mit 5,28/5,48; (ISIN DE000DB4QW56) - halbe Position (Stopp-Loss 2280) 28. April: Kauf ATX WAVE XXL Put (ISIN DE000DB6PY46) mit 2,69 auf 2,89 03. Mai Verkauf ATX WAVE XXL Put (ISIN DE000DB6PY46) - Gewinn 10,03%. 10. Mai Kauf ATX WAVE XXL Put (D000DB96LA2) mit 6,25 auf 6,45 - halbe Position. 21. Mai Verkauf ATX XXL Wave Call (DE000DB4QW56) - Verlust 19,89% 25. Mai Verkauf ATX WAVE XXL Put (D000DB96LA2) - Gewinn 26,28% 26. Mai Kauf ATX WAVE XXL Put (D000DB96LA2) mit 7,10 auf 7,30 7. Juni Verkauf WAVE XXL Put (D000DB96LA2) - Gewinn 15,89% 7. Juni Kauf WAVE XXL Call (DE000DB2QA21) mit 2,44 auf 2,64 - halbe Position. 8. Juni Verkauf WAVE XXL Call (DE000DB2QA21) - Gewinn 1,89% 21. Juni Kauf WAVE XXL Put (DE000DB85S8) mit 2,40 - 2,60 24. Juni Verkauf WAVE XXL Put (DE000DB85S8) - Gewinn 22,31% 2. Juli Kauf WAVE XXL Put
Was wurde bisher gelernt? Risiko und spekulieren sind Tabus. Der "Bauch" gehört ausgeschaltet Der ATX macht bei einem RSI von etwa 40 regelmässig halt und strebt wieder nach oben. Divergenzen zwischen der Entwicklung von RSI und ATX sind ernst zu nehmen. Bei Produkten mit eingebautem Stopp-Loss-Kurs darf es keinen Zeitmangel geben.
Rein um nicht mit einem heimischen Anbieter in den ‚Clinch’ zu kommen, bediene ich mich zumindest in einem ersten Schritt einzig im Produktsortiment der Deutsche Bank, mit dem Nachteil, dass es im Vergleich klein ist. Auf den ATX gibt es von der Deutsche Bank sogenannte WAVEs, XXL steht dann zumeist für endlose Laufzeit (siehe http://www.xmarkets.at). Als kleine Besonderheit weisen diese Papiere einen Hebel sowie eine Knock-out-Schwelle auf. Im „Handbuch“ ( Technical Analysis of the Futures Markets) steht, dass primäre Aufgabe ist, den langfristigen Trend des Marktes zu eruieren. Bloomberg liefert Daten bis 1986 – also bitte – siehe Chart.
Zweiter Schritt (laut Handbuch): Stimmt dieser langfristige mit dem mittelfristigen Trend überein? Und empfiehlt fünf Jahre (siehe Chart).
Lang- und Mittelfrist-Trend stimmen somit NICHT überein.
Der Mittelfristtrend ist dann noch im kurzfristigeren Neun-Monat-Bereich abzutesten (siehe Chart). Und warum das Ganze? Der Sinn eines Trendfolgers ist es, neue Trends schnellstmöglich zu identifizieren, das deckt der MACD ab. Im Gegensatz dazu ist der RSI ein Oszillator (misst Kursausschläge rund um ein statistisches Mittel), dessen Hauteinsatzgebiet der trendlose Markt ist. Während Trendphasen warnt ein Oszillator aber vor kurzfristigen Marktextrempunkten. Das muss noch keine Trendumkehr bedeuten, aber vielleicht etwas wie kurzfristige Gewinnmitnahmen.
Dafür wissen wir bei Palfinger, dass der Vorjahreszeitraum schwach war (Umsatz 269,2 Millionen, Netto minus 8,0 Millionen) und der Basiseffekt zuschlägt. Der APA-Konsens steh hier bei 282,4 u und (plus) 5,1 Millionen. Burgenland Holding ist eine Randnotiz, deren Ausschüttungen machen weder den Verbund noch die EVN reich, oder arm.
Apropos Strombranche: E.ON ist heute wohl das wichtigste Peergroup-Unternehmen. Danach folgt OTP (Banken) und wieder danach Holmen (Mayr-Melnhof). Weiters gibt es: Nobel Biocare, Adecco, Nestle, TUI, Standard Life, CSM, Rheinmetall und aus Übersee Cisco Systems. Mikrodaten haben es heute also nicht in Sicht, die Märkte wirklich zu bewegen. Das sollte aber auch für die angesagte Makrofront gelten: Frankreich Leistungsbilanz für Juni kommt um 08.45 Uhr. Die Industrieproduktion im selben Zeitraum fiel gestern mit minus 1,7 Prozent unerwartet schlecht aus. Die USA bieten um 14.30 Uhr die Handelsbilanz für Juni, sicher wieder mit einem annähernd Mitte zweistelligem Milliardenabgang. Was dann auch den Haushaltssaldo für Juli zutrifft, nur dass wir noch 100 Milliarden drauf legen werden müssen.
Die gestrige USA brachte jedenfalls keine good news: Die Produktivität der US-Wirtschaft sank im Q2 um doch überraschende 0,9 Prozent, plus 0,1 war die Erwartungshaltung (eine rückläufige Produktivität gab es zuletzt im Q4 2008). Dafür, und das soll auch gesagt sein, wurde Q1 von 2,8 auf 3,9 Prozent nach oben revidiert. An sich sind wir damit auf dem Niveau, das wir dachten. Aber es scheint, als würde zumindest in den USA der ohnehin erwartete Rücksetzer beim Wachstum mehr und mehr zur Realität werden. Dazu passt, dass die die Fed ankündigte, auslaufende Kreditpapiere (hypothekenbesicherte Anleihen ) künftig in langlaufende Staatsanleihen reinvestieren zu wollen. Erwartungsgemäss blieb die Fed jedoch bei ihrem Wortlaut, dass ein „aussergewöhnlich niedriges Zinsniveau über einen längeren Zeitraum“ erforderlich sei. Beides Signale, dass die Fed entschlossen gegen einen möglichen Rückfall in die Rezession vorgehen will.
Mal schauen, ob der im ersten Chart (siehe unten) eingezeichnete Trendkanal Realität wird. Sie sehen, ich habe endlich etwas gefunden, dass zu meiner Grundeinstellung passt. Charttechnik ist ja doch nicht emotionslos ;-) Den 200er (2515 Punkte) sehen wir auch schon wieder von unten. Natürlich kann die heranschiessende 15-Tageslinie (2483 Punkte) mit einem Schubser alles wieder ins Lot bringen. Aber erinnern wir uns: Anfang Juli lag der ATX noch knapp über 2200 Punkten, zehn und mehr Prozent plus in einem Monat, das ist nicht schlecht und da würde es auch nicht wundern, wenn Gewinne eingesackt werden.
Was gestern Abend sonst noch kam: Die Europäische Union hat der irischen Regierung laut APA grünes Licht für eine weitere milliardenschwere Kapitalspritze an die Anglo Irish Bank gegeben. Die EU genehmigte neue Hilfen über 8,58 Milliarden Euro - etwa eine halbe Milliarde mehr als ursprünglich geplant – das ruft ein bisserl das Thema gelungene Stresstests in Erinnerung. Und die Tatsache, dass ich schon lange nichts von europäischer Finanzmarktreform gehört habe.
schönen Tag
Was bisher geschah: 25. Jänner Kauf ATX XXL WAVE Put mit 24,2/24,4; Stopp-Loss 4800 Punkte (ISIN DE000DB91DA0) - verkauft - Gewinn 5,1% 28. Jänner Kauf ATX XXL WAVE Call mit 5,52/5,72; Stopp-Loss 2070 Punkte (ISIN DE000B2QA21) – verkauft – Verlust 5,15% 2. Februar Kauf ATX XXL WAVE Call mit 1,51/1,71; Stopp-Loss 2480 Punkte (ISIN DE000DB6G389) – ausgestoppt am 4.2. – Verlust 29,8% 2. Februar Kauf ATX XXL WAVE Put mit 2,32/2,52; Stopp-Loss 2680 Punkte (ISIN DE000DB6A234) - verkauft - Gewinn 23,4% 7. Februar: Kauf ATX XXL Wave Call mit 12,14/12,26, Stopp-Loss 1230 Punkte (ISIN DE000DB4JAF5) verkauft - Gewinn: 1,5% 16. Februar: Kauf ATX XXL Wave Call mit 3,05/3,25; Stopp-Loss 2280 Punkte (ISIN DE000DB4QW56) - verkauft - Verlust 7,2% 4. März: Kauf ATX XXL Wave Call mit 2,29/2,49; Stopp-Loss 2280 Punkte (ISIN DE000DB4QW56) 10. März: Verkauf Hälfteposition Call DE000DB4QW56 - Gewinn 10,2% 29. März: Verkauf der zweiten Hälfte Call DE000DB4QW56 -Gewinn 37,4% 6. April: Kauf ATX XXL Wave Call mit 4,38/4,58; (ISIN DE000DB4QW56) 15. April: Verkauf der Hälfte-Position von DE000DB4QW56 - Gewinn 13,21%. 21. April: Verkauf der zweiten Hälfte-Position von DE000DB4QW56 - Gewinn 8,84%. 27. April: Kauf ATX XXL Wave Call mit 5,28/5,48; (ISIN DE000DB4QW56) - halbe Position (Stopp-Loss 2280) 28. April: Kauf ATX WAVE XXL Put (ISIN DE000DB6PY46) mit 2,69 auf 2,89 03. Mai Verkauf ATX WAVE XXL Put (ISIN DE000DB6PY46) - Gewinn 10,03%. 10. Mai Kauf ATX WAVE XXL Put (D000DB96LA2) mit 6,25 auf 6,45 - halbe Position. 21. Mai Verkauf ATX XXL Wave Call (DE000DB4QW56) - Verlust 19,89% 25. Mai Verkauf ATX WAVE XXL Put (D000DB96LA2) - Gewinn 26,28% 26. Mai Kauf ATX WAVE XXL Put (D000DB96LA2) mit 7,10 auf 7,30 7. Juni Verkauf WAVE XXL Put (D000DB96LA2) - Gewinn 15,89% 7. Juni Kauf WAVE XXL Call (DE000DB2QA21) mit 2,44 auf 2,64 - halbe Position. 8. Juni Verkauf WAVE XXL Call (DE000DB2QA21) - Gewinn 1,89% 21. Juni Kauf WAVE XXL Put (DE000DB85S8) mit 2,40 - 2,60 24. Juni Verkauf WAVE XXL Put (DE000DB85S8) - Gewinn 22,31% 2. Juli Kauf WAVE XXL Put
Was wurde bisher gelernt? Risiko und spekulieren sind Tabus. Der "Bauch" gehört ausgeschaltet Der ATX macht bei einem RSI von etwa 40 regelmässig halt und strebt wieder nach oben. Divergenzen zwischen der Entwicklung von RSI und ATX sind ernst zu nehmen. Bei Produkten mit eingebautem Stopp-Loss-Kurs darf es keinen Zeitmangel geben.
Rein um nicht mit einem heimischen Anbieter in den ‚Clinch’ zu kommen, bediene ich mich zumindest in einem ersten Schritt einzig im Produktsortiment der Deutsche Bank, mit dem Nachteil, dass es im Vergleich klein ist. Auf den ATX gibt es von der Deutsche Bank sogenannte WAVEs, XXL steht dann zumeist für endlose Laufzeit (siehe http://www.xmarkets.at). Als kleine Besonderheit weisen diese Papiere einen Hebel sowie eine Knock-out-Schwelle auf. Im „Handbuch“ ( Technical Analysis of the Futures Markets) steht, dass primäre Aufgabe ist, den langfristigen Trend des Marktes zu eruieren. Bloomberg liefert Daten bis 1986 – also bitte – siehe Chart.
Zweiter Schritt (laut Handbuch): Stimmt dieser langfristige mit dem mittelfristigen Trend überein? Und empfiehlt fünf Jahre (siehe Chart).
Lang- und Mittelfrist-Trend stimmen somit NICHT überein.
Der Mittelfristtrend ist dann noch im kurzfristigeren Neun-Monat-Bereich abzutesten (siehe Chart). Und warum das Ganze? Der Sinn eines Trendfolgers ist es, neue Trends schnellstmöglich zu identifizieren, das deckt der MACD ab. Im Gegensatz dazu ist der RSI ein Oszillator (misst Kursausschläge rund um ein statistisches Mittel), dessen Hauteinsatzgebiet der trendlose Markt ist. Während Trendphasen warnt ein Oszillator aber vor kurzfristigen Marktextrempunkten. Das muss noch keine Trendumkehr bedeuten, aber vielleicht etwas wie kurzfristige Gewinnmitnahmen.