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Hohla: Tageskommentar Devisen und Zinsen
Devisen
EUR/USD nimmt wieder Kurs auf 1,30 Der Euro zeigt sich offenbar wenig beeindruckt von den jüngsten negativen Nachrichten über die Herabstufung Irlands durch die Ratingagentur Moody's und die Unterbrechung der Gespräche des IWFs mit Ungarn. Die Marke von 1,30 konnte aber bislang noch nicht nachhaltig überwunden werden. Um das Korrekturrisiko in Grenzen zu halten, sollte der Euro die Hürde 1,30 hinter sich lassen. Dann sind Kurse bis knapp 1,31 möglich.
Freudliche Kursbewegung bei EUR/CHF Solange EURUSD seine freundliche Tendenz beibehält, sollten auch die Kurse zum CHF über 1,35 bleiben. Britisches Pfund am tiefsten Stand seit 7 Monaten Nachdem ein hochrangiger Vertreter der Bank of England seine Forderung nach einer Erhöhung der Zinsen wiederholte, konnte der Euro bis auf knapp 0,85 ansteigen. Im Wochenverlauf werden Sitzungsprotokolle der Bank of England und Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt veröffentlicht, diese könnten neue Aufschlüsse geben.
Central and Eastern Europe
Ungarn bleibt im Focus Wegen der unterbrochenen Gespäche mit dem IWF kann Ungarn die verbleibende Tranche des Hilfpakets über 25,1 Mrd. Dollar nicht abrufen. Viele Investoren befürchten, dass Ungarn ohne weitere Unterstützung durch IWF und Europa nicht zahlungsfähig bleibt. Unbeeindruckt davon zeigt sich die Tschechische Krone. Seit Ernennung der neuen Regierung konnte die Währung stetig zulegen und notiert im Moment bei 25,30.
Zinsen
Banken parken weniger Geld bei der EZB Nachdem die EZB letzte Woche beim Tender dem Markt Liquidität entzogen hat, fallen die Guthabenstände bei der Einlagefazilität. Die Einlagefazilität ermöglicht es Banken, überschüssige Liquidität bei der Zentralbank für einen Tag zwischenzuparken. Die Verzinsung der Einlagefazilität liegt bei 0,25 %. Es ist nach wie vor genügend Liquidität vorhanden. Die Sätze für Tagesgeld bewegen sich stabil zwischen 0,50 und 0,65 %.
EUR/USD nimmt wieder Kurs auf 1,30 Der Euro zeigt sich offenbar wenig beeindruckt von den jüngsten negativen Nachrichten über die Herabstufung Irlands durch die Ratingagentur Moody's und die Unterbrechung der Gespräche des IWFs mit Ungarn. Die Marke von 1,30 konnte aber bislang noch nicht nachhaltig überwunden werden. Um das Korrekturrisiko in Grenzen zu halten, sollte der Euro die Hürde 1,30 hinter sich lassen. Dann sind Kurse bis knapp 1,31 möglich.
Freudliche Kursbewegung bei EUR/CHF Solange EURUSD seine freundliche Tendenz beibehält, sollten auch die Kurse zum CHF über 1,35 bleiben. Britisches Pfund am tiefsten Stand seit 7 Monaten Nachdem ein hochrangiger Vertreter der Bank of England seine Forderung nach einer Erhöhung der Zinsen wiederholte, konnte der Euro bis auf knapp 0,85 ansteigen. Im Wochenverlauf werden Sitzungsprotokolle der Bank of England und Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt veröffentlicht, diese könnten neue Aufschlüsse geben.
Central and Eastern Europe
Ungarn bleibt im Focus Wegen der unterbrochenen Gespäche mit dem IWF kann Ungarn die verbleibende Tranche des Hilfpakets über 25,1 Mrd. Dollar nicht abrufen. Viele Investoren befürchten, dass Ungarn ohne weitere Unterstützung durch IWF und Europa nicht zahlungsfähig bleibt. Unbeeindruckt davon zeigt sich die Tschechische Krone. Seit Ernennung der neuen Regierung konnte die Währung stetig zulegen und notiert im Moment bei 25,30.
Zinsen
Banken parken weniger Geld bei der EZB Nachdem die EZB letzte Woche beim Tender dem Markt Liquidität entzogen hat, fallen die Guthabenstände bei der Einlagefazilität. Die Einlagefazilität ermöglicht es Banken, überschüssige Liquidität bei der Zentralbank für einen Tag zwischenzuparken. Die Verzinsung der Einlagefazilität liegt bei 0,25 %. Es ist nach wie vor genügend Liquidität vorhanden. Die Sätze für Tagesgeld bewegen sich stabil zwischen 0,50 und 0,65 %.