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Stabel: Morning News: Daimler, Barclays , Messe ITB, Northrop, Jenoptik, Cisco, Munich Re, EON
Autos
Die Mitarbeiter in der Zentrale des Autobauers Daimler können nach heftigen Auseinandersetzungen nun doch noch wie geplant an diesem Mittwoch einen neuen Betriebsrat wählen. Das entschied das Landesarbeitsgericht Stuttgart am Dienstag. Der zuständige Wahlvorstand habe die Zahl der zu wählenden Betriebsräte korrekt berechnet, sagte die Vorsitzende Richterin Heide Steer.
Banken Die britische Bank Barclays interessiert sich einem Pressebericht zufolge für den Kauf eines grossen US-Instituts. Es gebe derzeit aber keine konkreten Gespräche und eine Übernahme stehe nicht unmittelbar bevor, berichtete das "Wall Street Journal" (WSJ).
Freizeit Nach kräftigen Einbussen 2009 verbreitet die Reisebranche bei der Messe ITB in Berlin wieder verhaltenen Optimismus. "Die Talsohle ist durchschritten", sagte der Präsident des Branchenverbandes DRV, Klaus Laepple, am Dienstag vor Beginn der weltgrössten Reisemesse. Sie wurde am Abend von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) eröffnet. "Deutschland, die Heimat der Reiseweltmeister, hat sich in der Krise gut behauptet", sagte Brüderle. Nun gehe es wieder aufwärts.
Industrie Die Papiere des Rüstungskonzern Northrop Grumman tendierten 0,3 % tiefer. Das Unternehmen verzichtet zusammen mit seinem europäischen Partner EADS auf einen milliardenschweren Tankflugzeugauftrag der US-Luftwaffe. Der Technologiekonzern Jenoptik will an den Kapitalmärkten bis zu 13,5 Millionen Euro für Grossaufträge und kleinere Übernahmen einsammeln. In einer Kapitalerhöhung sollen bis zu 5,2 Millionen neue Aktien ausgegeben werden, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Das Geld soll zur Finanzierung von Grossaufträgen und kleinere Akquisitionen eingesetzt werden.
Telekom Der Netzwerkausrüster Cisco stellte einen Router vor, mit dem Internetverbindungen zwölfmal schneller werden sollen als mit den Produkten von Rivalen. In der Hoffnung auf bessere Geschäfte stiegen die Aktien von Telekomunternehmen. Die Anteilsscheine von AT&T legten beispielsweise 1,1 % zu.
Versicherer Bei der Bilanzvorlage des weltgrössten Rückversicherers Munich Re richten sich die Blicke vor allem auf die Aussichten für das laufende Jahr. Die wesentlichen Eckdaten für 2009 und eine Gewinnprognose für 2010 hatte der Vorstand bereits Anfang Februar bekanntgegeben. Das Konzernergebnis belief sich nach vorläufigen Zahlen auf 2,56 Milliarden Euro, rund eine Milliarde mehr als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen daran in Form einer von 5,50 auf 5,75 Euro je Aktie steigenden Dividende teilhaben. Zudem sieht Schneider Luft für weitere Aktienrückkäufe. Das Eigenkapital war trotz des laufenden Rückkaufprogramms auf Jahressicht um 1,2 Milliarden auf 22,3 Milliarden Euro gewachsen. Im laufenden Jahr soll der Gewinn der Munich Re wieder geringer ausfallen. Finanzvorstand Schneider stellte lediglich ein Ergebnis von über zwei Milliarden Euro in Aussicht.
Versorger Der grösste deutsche Energiekonzern EON hat nach Einschätzung von Analysten auch im Krisenjahr 2009 sein Ergebnis praktisch stabil gehalten und erneut einen Gewinn von mehreren Milliarden Euro erwirtschaftet. Allerdings befürchten viele Experten, dass der Versorger ähnlich wie sein deutscher Rivale RWE und der französische Konkurrent GDF Suez seine mittelfristige Prognose senkt. Die zwölf von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten rechnen im Schnitt mit einem Rückgang des bereinigten operativen Gewinns (EBIT) von 0,4 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Der Überschuss dürfte rechnerisch um satte 340 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro gestiegen sein. Das Vorjahr war allerdings durch Wertberichtigungen in Milliarden-Höhe bei der US-Tochter und bei Beteiligungen in Südeuropa belastet.
Banken Die britische Bank Barclays interessiert sich einem Pressebericht zufolge für den Kauf eines grossen US-Instituts. Es gebe derzeit aber keine konkreten Gespräche und eine Übernahme stehe nicht unmittelbar bevor, berichtete das "Wall Street Journal" (WSJ).
Freizeit Nach kräftigen Einbussen 2009 verbreitet die Reisebranche bei der Messe ITB in Berlin wieder verhaltenen Optimismus. "Die Talsohle ist durchschritten", sagte der Präsident des Branchenverbandes DRV, Klaus Laepple, am Dienstag vor Beginn der weltgrössten Reisemesse. Sie wurde am Abend von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) eröffnet. "Deutschland, die Heimat der Reiseweltmeister, hat sich in der Krise gut behauptet", sagte Brüderle. Nun gehe es wieder aufwärts.
Industrie Die Papiere des Rüstungskonzern Northrop Grumman tendierten 0,3 % tiefer. Das Unternehmen verzichtet zusammen mit seinem europäischen Partner EADS auf einen milliardenschweren Tankflugzeugauftrag der US-Luftwaffe. Der Technologiekonzern Jenoptik will an den Kapitalmärkten bis zu 13,5 Millionen Euro für Grossaufträge und kleinere Übernahmen einsammeln. In einer Kapitalerhöhung sollen bis zu 5,2 Millionen neue Aktien ausgegeben werden, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Das Geld soll zur Finanzierung von Grossaufträgen und kleinere Akquisitionen eingesetzt werden.
Telekom Der Netzwerkausrüster Cisco stellte einen Router vor, mit dem Internetverbindungen zwölfmal schneller werden sollen als mit den Produkten von Rivalen. In der Hoffnung auf bessere Geschäfte stiegen die Aktien von Telekomunternehmen. Die Anteilsscheine von AT&T legten beispielsweise 1,1 % zu.
Versicherer Bei der Bilanzvorlage des weltgrössten Rückversicherers Munich Re richten sich die Blicke vor allem auf die Aussichten für das laufende Jahr. Die wesentlichen Eckdaten für 2009 und eine Gewinnprognose für 2010 hatte der Vorstand bereits Anfang Februar bekanntgegeben. Das Konzernergebnis belief sich nach vorläufigen Zahlen auf 2,56 Milliarden Euro, rund eine Milliarde mehr als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen daran in Form einer von 5,50 auf 5,75 Euro je Aktie steigenden Dividende teilhaben. Zudem sieht Schneider Luft für weitere Aktienrückkäufe. Das Eigenkapital war trotz des laufenden Rückkaufprogramms auf Jahressicht um 1,2 Milliarden auf 22,3 Milliarden Euro gewachsen. Im laufenden Jahr soll der Gewinn der Munich Re wieder geringer ausfallen. Finanzvorstand Schneider stellte lediglich ein Ergebnis von über zwei Milliarden Euro in Aussicht.
Versorger Der grösste deutsche Energiekonzern EON hat nach Einschätzung von Analysten auch im Krisenjahr 2009 sein Ergebnis praktisch stabil gehalten und erneut einen Gewinn von mehreren Milliarden Euro erwirtschaftet. Allerdings befürchten viele Experten, dass der Versorger ähnlich wie sein deutscher Rivale RWE und der französische Konkurrent GDF Suez seine mittelfristige Prognose senkt. Die zwölf von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten rechnen im Schnitt mit einem Rückgang des bereinigten operativen Gewinns (EBIT) von 0,4 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Der Überschuss dürfte rechnerisch um satte 340 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro gestiegen sein. Das Vorjahr war allerdings durch Wertberichtigungen in Milliarden-Höhe bei der US-Tochter und bei Beteiligungen in Südeuropa belastet.