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Versicherer erwarten angespanntes Jahr

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10. Handelsblatt Jahrestagung "Assekuranz im Aufbruch"
3. und 4. März 2010, Sofitel Munich Bayerpost


München/Düsseldorf, 27. Januar 2010. Über alle Sparten hinweg rechnet die
Versicherungsbranche für 2010 damit, dass die gesamten Beitragseinnahmen um ein
halbes Prozent unter den angestrebten 170 Milliarden Euro liegen werden. Das
Geschäft mit privaten Krankenversicherungen laufe zwar gut, schlechter sehe es
jedoch in der Schadens- und Unfallsparte aus. Die Folgen der Krise spüren auch
die Rechtsschutz- und Kreditversicherer. Die deutschen Kreditversicherer stellen
sich darauf ein, dass die Schadensaufwendungen um die Hälfte auf 1,5 Milliarden
Euro zunehmen werden. "Wir rechnen in diesem Jahr mit bis zu 680.000
Arbeitsrechtsschutzfällen", erklärte Rolf-Peter Hoenen (GDV) gegenüber der
Presse Ende letzten Jahres. Auf der 10. Handelsblatt Jahrestagung "Assekuranz im
Aufbruch" 2010 (3./4. März 2010, München) stellt Hoenen die aktuellen Zahlen der
deutschen Versicherungswirtschaft vor und spricht über Strategien und Pläne der
Branche für 2010. Weitere Schwerpunkte der Jahrestagung sind rechtliche und
strategische Veränderungen durch Solvency II, VorstAG und MaRisk,
Wachstumschancen und Vertrieb im gesättigten Versicherungsmarkt sowie mehr
Effizienz durch Industrialisierung und IT. Das ausführliche Programm ist
abrufbar unter:www.assekuranz-im-aufbruch.de/?pr-2010




Die Finanzindustrie nach der Krise

Dr. Paul Achleitner (Allianz SE) spricht über die Kapitalanlage im Zeitalter des
New Normal und die Chancen und Risiken möglicher Makro-Szenarien. Dr. Nikolaus
von Bomhard (Munich Re Group) referiert über die Aufbruchstimmung in der
Assekuranz, die Lehren aus der Krise und mögliches Potenzial für profitables
Wachstum. Dr. Jochen Messemer (ERGO Versicherungsgruppe) sieht in
internationalen Versicherungsmärkten den Ttreiber für nachhaltige
Gewinnerzielung. Das Vorstandsmitglied spricht über die richtige Auswahl
internationaler Geschäftspartner und das Management kultureller Unterschiede.
"Sich ständig ändernde Marktverhältnisse verlangen flexible
Unternehmensstrukturen", erklärte Herbert K. Haas (Talanx AG). Wie der
Talanx-Konzern mit neuer Aufstellung strategische Stärken aus- und Schwächen
abbaut, erklärt Haas am zweiten Konferenztag.



Versicherer skeptisch gegenüber neuen Kapital- und Bilanzregeln

Die der Eigenkapitalrichtlinien Solvency II bereitet den Versicherern Sorge. Der
Vorsitzende der Versicherungsaufsicht Bafin Dr. Thomas Steffen spricht über den
Vorbereitungsstand in Deutschland und der EU und zieht einen
sektorübergreifenden Vergleich mit den Insituten des Finanzmarktes. Die VorstAG
und MaRisk sollen für eine risikoadjustierte, nachhaltige Vergütung sorgen. Ob
diese Regelungen tatsächlich weiterhelfen oder doch den Blick auf
Marktgerechtigkeit und Leistungsorientierung verstellen, erörtert Dr.
Karl-Friedrich Raible (Kienbaum Management Consultants GmbH).



Der Kampf um Kunden wird härter

Über den Vertriebsmarkt nach der Krise spricht Christian Mylius (Innovalue
Management Partner). "Die Kombination aus strategischer Weitsicht,
Differenzierung in der vertrieblichen Marktbearbeitung sowie operativer
Exzellenz in den Vertriebskanälen ist die Basis für das so dringend benötigte
Wachstum in der Assekuranz", erklärte der Experte gegenüber dem Veranstalter.
Dr. Rainer Reitzler (Münchener Verein Versicherungsgruppe) setzt auf
traditionelle Werte mit innovativen Ansätzen. Der Vorstandsvorsitzende spricht
auf der Handelsblatt-Tagung über die Bedeutung von Heimat, Herkunft und Handwerk
bei der Kundengewinnung. Abschließend erläutert der Geschäftsführer der Google
Germany GmbH, Dr. Stefan Tweraser, inwieweit der Medienkonsum und das
Verbraucherverhalten Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft haben und
welches Potenzial digitale Versicherungsmärkte der Zukunft haben.



Kontakt:

Julia Batzing

Pressereferentin

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