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Der Tag mit Bloomberg: Wall Street rutscht zurück
AUF EINEN BLICK:
-AKTIENMARKT: Wall Street rutscht zurück
-DEVISENMARKT: Dollar bewegt sich kaum zum Euro - Schweden-Krone zieht an
-ROHSTOFFE: Der Rohöl-Terminkontrakt mit Lieferung Februar kostete am Morgen in Asien 78,66 Dollar je Barrel (159 Liter) nach 78,52 Dollar am Vortag. Die Unze Gold notierte am Kassamarkt in Singapur am Morgen 0,4 Prozent schwächer bei 1.102,70 Dollar.
-BÖRSENBAROMETER:
28.12. 23.12.
Veränderung in %
Dax + 0,8 + 0,2
28.12. 24.12.
Veränderung in %
DJ Euro Stoxx 50 + 0,9 - 0,0 Dow Jones + 0,3 + 0,5 S&P 500 + 0,1 + 0,5 Nasdaq Composite + 0,2 + 0,7
In Japan notierte der Nikkei 225 am Dienstag im späten Handel 0,04 Prozent im Plus bei 10.638,06 Punkten. Am Montag war der Leitindex der Börse in Tokio 1,3 Prozent fester aus dem Handel gegangen.
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AKTIENMÄRKTE:
Wall Street rutscht zurück
Weltweit ging es am Montag an den meisten Börsenplätzen aufwärts. Lediglich an der Wall Street nahm im späten Handel die Vorsicht zu. Insgesamt schlossen jedoch auch die US-Börsen minimal fester.
Grösste Gewinner im Raum Asien-Pazifik waren Energieunternehmen. Vier südkoreanische und ein japanischer Konzern hatten einen Milliardenauftrag für den Bau von Atomkraftwerken in den Arabischen Emiraten erhalten. Auftrieb gaben zudem positive Konjunkturzahlen aus China und Japan.
Rohwarenproduzenten waren in Europa besonders gefragt, beflügelt von dem zunehmenden Konjunkturoptimismus. Titel des Stahlriesen ArcelorMittal verteuerten sich in Paris ebenso wie die des Raffineriekonzerns Total.
In New York standen Verluste bei Fluggesellschaften Gewinnen bei Einzelhändlern gegenüber. Das Weihnachtsgeschäft war besser ausgefallen als erwartet.
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USA NACH BÖRSENSCHLUSS:
Kreise: JPMorgan übt Druck auf britischen Finanzminister aus
Jamie Dimon, der Vorstandschef von JPMorgan Chase & Co., hat sich beim britischen Finanzminister über die Sondersteuer auf Banker-Boni beschwert. Das verlautete am späten Montagnachmittag in den USA aus informierten Kreisen. Demnach erklärte Dimon, sein Institut werde durch die 50-prozentige Besteuerung der Boni unfair bestraft. Er verwies darauf, dass JPMorgan in London seine Europa-Zentrale für 1,5 Mrd. Pfund baue.
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Biggs: US-Dollar, S&P 500 werden jeweils zehn Prozent zulegen
Der US-Dollar und die Leitindizes an der Wall Street werden sich in nächster Zeit nicht mehr in entgegengesetzte Richtungen bewegen, sondern parallel anziehen. Davon geht zumindest der Hedgefondsmanager Barton Biggs aus. Grund: Die zunehmende wirtschaftliche Erholung. Biggs erklärte im Interview mit Bloomberg News, dass sowohl Dollar als auch Aktienmarkt zehn Prozent gewinnen dürften.
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New York verschärft Sicherheitsbestimmungen für Neujahr-Feier
Nach dem versuchten Bombenanschlag auf ein US-Flugzeug hat die Stadt New York ihre Sicherheitsbestimmungen für die alljährliche Neujahrs-Feier am Times Square verschärft. Rucksäcke werde bei den Feierlichkeiten nicht erlaubt sein, zudem werden zusätzliche Sperren installiert und zahlreiche Undercover-Polizisten den Bereich durchkämmen, erklärte Polizeikommissar Raymond Kelly.
DEVISENMÄRKTE:
Dollar bewegt sich kaum zum Euro - Schweden-Krone zieht an
Der Euro bewegte sich am Montag in einer engen Spanne gegenüber dem Dollar. Der Devisenmarkt musste am ersten Handelstag nach Weihnachten auf Impulse von Konjunkturdaten verzichten, auch war das Handelsvolumen laut Marktteilnehmern gering. Am Abend wurden für einen Euro 1,4384 Dollar gezahlt.
Die schwächste unter den 16 weltweit wichtigsten Währungen war der japanische Yen. Er litt unter einem gestiegenen Risikoappetit der Anleger und gab gegenüber dem Euro 0,4 Prozent ab. Marktteilnehmer spekulieren auf neue Anzeichen für eine weltweite konjunkturelle Erholung, wenn die USA heute ihre Daten zum Verbrauchervertrauen veröffentlichen.
Einen Aufschlag von 0,8 Prozent verzeichnete die schwedische Krone gegenüber dem Euro. Für das erste Quartal 2010 erwarten Devisenhändler einen deutlichen Kursanstieg der Krone gegenüber dem Euro, nachdem die schwedische Währung im laufenden Quartal die schlechteste Performance unter den Weltwährungen gegenüber dem Euro verzeichnet hatte. Belastet wurde sie zum einen von der schwersten Rezession in Schweden seit dem Zweiten Weltkrieg, zum anderen von Befürchtungen einer Währungsabwertung in Lettland mit entsprechenden Verlusten für die dort stark engagierten schwedischen Banken. Devisenstrategen rechnen jedoch mit einer kräftigen Erholung der schwedischen Wirtschaft im nächsten Jahr, was Zinserhöhungen der schwedischen Notenbank vor der Europäischen Zentralbank wahrscheinlich macht.
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ROHSTOFFE:
Öl: Der Rohöl-Terminkontrakt mit Lieferung Februar kostete am Morgen in Asien 78,66 Dollar je Barrel (159 Liter) nach 78,52 Dollar am Vortag. Der Preis war damit wenig verändert und hielt sich nahe eines Fünf-Wochen-Hochs, gestützt von Anzeichen, dass sich die Weltwirtschaft erholt. "Global zieht die Industrieproduktion an", sagte Mark Konyn, Vorstandschef von RCM Asia Pacific Ltd. in Hongkong. "Die Investoren sind immer noch ziemlich optimistisch nachdem China höhere Wachstumsraten gemeldet hat."
Gold: Die Unze Gold notierte am Kassamarkt in Singapur am Morgen 0,4 Prozent schwächer bei 1.102,70 Dollar. Es war der erste Preisrutsch in fünf Tagen. Der stärkere Dollar dämpfte die Nachfrage nach dem gelben Edelmetall als alternatives Investment. "Der Goldmarkt richtet sich am Devisenmarkt aus. Angesichts des schwachen Feiertagstagshandels will ich die Preisbewegungen nicht überbewerten", sagte Steve Chun, Händler bei bei Hyundai Futures Co. In Seoul.
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AUSBLICK FÜR DIENSTAG:
+++ Konjunkturdaten +++
Deutschland:
Verbraucherpreise Dezember
Schweiz: 8 Uhr UBS-Konsumindikator November
Frankreich: 8.45 Uhr Bruttoinlandsprodukt 3. Quartal
Spanien: 9 Uhr Einzelhandelsumsatz November
Italien: 9.30 Uhr Einzelhandelsvertrauen Dezember 9.30 Uhr Wirtschaftsvertrauen Dezember
USA: 15 Uhr S&P/CaseShiller Hauspreisindex Oktober 16 Uhr Verbrauchervertrauen Dezember 23 Uhr ABC Verbrauchervertrauen Woche
Unternehmen:
Keine wesentlichen Zahlen erwartet
-AKTIENMARKT: Wall Street rutscht zurück
-DEVISENMARKT: Dollar bewegt sich kaum zum Euro - Schweden-Krone zieht an
-ROHSTOFFE: Der Rohöl-Terminkontrakt mit Lieferung Februar kostete am Morgen in Asien 78,66 Dollar je Barrel (159 Liter) nach 78,52 Dollar am Vortag. Die Unze Gold notierte am Kassamarkt in Singapur am Morgen 0,4 Prozent schwächer bei 1.102,70 Dollar.
-BÖRSENBAROMETER:
28.12. 23.12.
Veränderung in %
Dax + 0,8 + 0,2
28.12. 24.12.
Veränderung in %
DJ Euro Stoxx 50 + 0,9 - 0,0 Dow Jones + 0,3 + 0,5 S&P 500 + 0,1 + 0,5 Nasdaq Composite + 0,2 + 0,7
In Japan notierte der Nikkei 225 am Dienstag im späten Handel 0,04 Prozent im Plus bei 10.638,06 Punkten. Am Montag war der Leitindex der Börse in Tokio 1,3 Prozent fester aus dem Handel gegangen.
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AKTIENMÄRKTE:
Wall Street rutscht zurück
Weltweit ging es am Montag an den meisten Börsenplätzen aufwärts. Lediglich an der Wall Street nahm im späten Handel die Vorsicht zu. Insgesamt schlossen jedoch auch die US-Börsen minimal fester.
Grösste Gewinner im Raum Asien-Pazifik waren Energieunternehmen. Vier südkoreanische und ein japanischer Konzern hatten einen Milliardenauftrag für den Bau von Atomkraftwerken in den Arabischen Emiraten erhalten. Auftrieb gaben zudem positive Konjunkturzahlen aus China und Japan.
Rohwarenproduzenten waren in Europa besonders gefragt, beflügelt von dem zunehmenden Konjunkturoptimismus. Titel des Stahlriesen ArcelorMittal verteuerten sich in Paris ebenso wie die des Raffineriekonzerns Total.
In New York standen Verluste bei Fluggesellschaften Gewinnen bei Einzelhändlern gegenüber. Das Weihnachtsgeschäft war besser ausgefallen als erwartet.
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USA NACH BÖRSENSCHLUSS:
Kreise: JPMorgan übt Druck auf britischen Finanzminister aus
Jamie Dimon, der Vorstandschef von JPMorgan Chase & Co., hat sich beim britischen Finanzminister über die Sondersteuer auf Banker-Boni beschwert. Das verlautete am späten Montagnachmittag in den USA aus informierten Kreisen. Demnach erklärte Dimon, sein Institut werde durch die 50-prozentige Besteuerung der Boni unfair bestraft. Er verwies darauf, dass JPMorgan in London seine Europa-Zentrale für 1,5 Mrd. Pfund baue.
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Biggs: US-Dollar, S&P 500 werden jeweils zehn Prozent zulegen
Der US-Dollar und die Leitindizes an der Wall Street werden sich in nächster Zeit nicht mehr in entgegengesetzte Richtungen bewegen, sondern parallel anziehen. Davon geht zumindest der Hedgefondsmanager Barton Biggs aus. Grund: Die zunehmende wirtschaftliche Erholung. Biggs erklärte im Interview mit Bloomberg News, dass sowohl Dollar als auch Aktienmarkt zehn Prozent gewinnen dürften.
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New York verschärft Sicherheitsbestimmungen für Neujahr-Feier
Nach dem versuchten Bombenanschlag auf ein US-Flugzeug hat die Stadt New York ihre Sicherheitsbestimmungen für die alljährliche Neujahrs-Feier am Times Square verschärft. Rucksäcke werde bei den Feierlichkeiten nicht erlaubt sein, zudem werden zusätzliche Sperren installiert und zahlreiche Undercover-Polizisten den Bereich durchkämmen, erklärte Polizeikommissar Raymond Kelly.
DEVISENMÄRKTE:
Dollar bewegt sich kaum zum Euro - Schweden-Krone zieht an
Der Euro bewegte sich am Montag in einer engen Spanne gegenüber dem Dollar. Der Devisenmarkt musste am ersten Handelstag nach Weihnachten auf Impulse von Konjunkturdaten verzichten, auch war das Handelsvolumen laut Marktteilnehmern gering. Am Abend wurden für einen Euro 1,4384 Dollar gezahlt.
Die schwächste unter den 16 weltweit wichtigsten Währungen war der japanische Yen. Er litt unter einem gestiegenen Risikoappetit der Anleger und gab gegenüber dem Euro 0,4 Prozent ab. Marktteilnehmer spekulieren auf neue Anzeichen für eine weltweite konjunkturelle Erholung, wenn die USA heute ihre Daten zum Verbrauchervertrauen veröffentlichen.
Einen Aufschlag von 0,8 Prozent verzeichnete die schwedische Krone gegenüber dem Euro. Für das erste Quartal 2010 erwarten Devisenhändler einen deutlichen Kursanstieg der Krone gegenüber dem Euro, nachdem die schwedische Währung im laufenden Quartal die schlechteste Performance unter den Weltwährungen gegenüber dem Euro verzeichnet hatte. Belastet wurde sie zum einen von der schwersten Rezession in Schweden seit dem Zweiten Weltkrieg, zum anderen von Befürchtungen einer Währungsabwertung in Lettland mit entsprechenden Verlusten für die dort stark engagierten schwedischen Banken. Devisenstrategen rechnen jedoch mit einer kräftigen Erholung der schwedischen Wirtschaft im nächsten Jahr, was Zinserhöhungen der schwedischen Notenbank vor der Europäischen Zentralbank wahrscheinlich macht.
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ROHSTOFFE:
Öl: Der Rohöl-Terminkontrakt mit Lieferung Februar kostete am Morgen in Asien 78,66 Dollar je Barrel (159 Liter) nach 78,52 Dollar am Vortag. Der Preis war damit wenig verändert und hielt sich nahe eines Fünf-Wochen-Hochs, gestützt von Anzeichen, dass sich die Weltwirtschaft erholt. "Global zieht die Industrieproduktion an", sagte Mark Konyn, Vorstandschef von RCM Asia Pacific Ltd. in Hongkong. "Die Investoren sind immer noch ziemlich optimistisch nachdem China höhere Wachstumsraten gemeldet hat."
Gold: Die Unze Gold notierte am Kassamarkt in Singapur am Morgen 0,4 Prozent schwächer bei 1.102,70 Dollar. Es war der erste Preisrutsch in fünf Tagen. Der stärkere Dollar dämpfte die Nachfrage nach dem gelben Edelmetall als alternatives Investment. "Der Goldmarkt richtet sich am Devisenmarkt aus. Angesichts des schwachen Feiertagstagshandels will ich die Preisbewegungen nicht überbewerten", sagte Steve Chun, Händler bei bei Hyundai Futures Co. In Seoul.
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AUSBLICK FÜR DIENSTAG:
+++ Konjunkturdaten +++
Deutschland:
Verbraucherpreise Dezember
Schweiz: 8 Uhr UBS-Konsumindikator November
Frankreich: 8.45 Uhr Bruttoinlandsprodukt 3. Quartal
Spanien: 9 Uhr Einzelhandelsumsatz November
Italien: 9.30 Uhr Einzelhandelsvertrauen Dezember 9.30 Uhr Wirtschaftsvertrauen Dezember
USA: 15 Uhr S&P/CaseShiller Hauspreisindex Oktober 16 Uhr Verbrauchervertrauen Dezember 23 Uhr ABC Verbrauchervertrauen Woche
Unternehmen:
Keine wesentlichen Zahlen erwartet