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Der Tag mit Bloomberg: Europa schwach, Asien stark
AUF EINEN BLICK:
-AKTIENMARKT: Europa schwach, Asien stark
-DEVISENMARKT: Euro nimmt die Marke von 1,50 Dollar
-ROHSTOFFE: Der Rohöl-Terminkontrakt mit Lieferung Januar kostete am Morgen in Asien 77,19 Dollar je Barrel (159 Liter). Gestern hatte er sich an der New York Mercantile Exchange um 1,6 Prozent verteuert. Die Unze Gold notierte am Kassamarkt in Singapur bei 1.179,08 Dollar.
-BÖRSENBAROMETER:
30.11. 27.11.
Veränderung in % Dax - 1,1 + 1,3 DJ Euro Stoxx 50 - 1,2 + 1,3 Dow Jones + 0,3 - 1,5 S&P 500 + 0,4 - 1,7 Nasdaq Composite + 0,3 - 1,7
In Japan notierte der Nikkei 225 am Dienstag 2,4 Prozent im Plus bei 9.572,20 Punkten. Am Montag hatte der Leitindex der Börse in Tokio 2,9 Prozent zugelegt.
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AKTIENMÄRKTE:
Europa schwach, Asien stark
In unterschiedliche Richtungen haben sich am Montag die Börsen entwickelt. Während sie in Asien zulegten und in Europa deutlich nachgaben, schafften sie in den USA ein kleines Plus.
Thema Nummer eins blieb die Finanzkrise in Dubai. Nach einer Analyse von CreditSights haben europäische Banken neun Mal so viel Geld in der Region verliehen wie ihre US-Konkurrenten. Vor diesem Hintergrund verteuerten sich Bank of America und JP Morgan Chase in New York, während Royal Bank of Scotland und Lloyds Banking in London markant ins Minus rutschten.
Ebenfalls gefragt waren National Australia Bank und Commonwealth Bank of Australia. Beide kletterten mehr als vier Prozent. Sie erwarten nach eigenen Angaben keine grossen Verluste in Dubai.
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USA NACH BÖRSENSCHLUSS:
General Motors will Volt ab Ende 2010 in Kalifornien anbieten
Der Autobauer General Motors Co. will mit dem Verkauf seines neuen Elektrowagens Volt am Ende des kommenden Jahres im US- Bundesstaat Kalifornien beginnen. Das Fahrzeug werde auf eine maximale Geschwindigkeit von 160 Kilometern in der Stunde kommen, erklärte Volt-Programmchefin Maria Rohrer am Montag.
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Bank of America: Zahlungsausfall bei Kreditkarten auf Höhepunkt
Der Finanzkonzern Bank of America Corp. erwartet, dass das Schlimmste bei Kreditkarten-Zahlungsausfällen überstanden ist. Wahrscheinlich werden die Abschreibungen in diesem Bereich im laufenden Quartal ihren Höhepunkt erreichen, erklärte gestern Kreditkarten-Chef Ric Struthers in einem Bloomberg-Interview.
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Analyse: Motorolas neues Smart-Phone verkauft sich 800.000 Mal
Der US-Handyhersteller Motorola Inc. dürfte seit der Einführung am 6. November bis zu 800.000 Geräte seines neuen Smart-Phones Droids auf dem Heimatmarkt verkauft haben. Das zeigt eine Analyse von RBC Capital Markets. Das Model steht in Konkurrenz zum iPhone von Apple Inc. und läuft mit Software von Google Inc.
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DEVISENMÄRKTE:
Euro nimmt die Marke von 1,50 Dollar
Der Euro ist am Montag wieder über die Marke von 1,50 Dollar geklettert, nachdem er zuvor zwei Handelstage in Folge nachgegeben hatte. Angesichts erfreulicher Konjunkturnachrichten lösten Anleger Dollar-Positionen auf, die sie wegen der starken Liquidität der US-Währung als sicheren Hafen genutzt hatten. In den USA hat der Einkaufsmanager-Index für die Region Chicago erstmals seit einem Jahr zwei Monate in Folge zugelegt. Die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate dämpfte die Furcht vor einem Zahlungsausfall Dubais. Sie teilte am Sonntag mit, sie werde lokalen und ausländischen Banken "beistehen".
Am Nachmittag wurden für den Euro 1,5020 Dollar gezahlt, nach 1,4988 Dollar am Freitagabend. "Jeder sieht jetzt wieder das Szenario des schwachen Dollars", sagte Devisenstratege Brian Kim von der UBS AG. "Die Leute sind erleichtert, dass die Vereinigten Arabischen Emirate zur Hilfe kommen." Der australische Dollar legte 0,9 Prozent zu auf 1,09 je US-Dollar. Für den Neuseeland-Dollar ging es 0,6 Prozent voran auf 1,40 je US-Dollar. Händler erwarten, dass Anleger wieder verstärkt Dollar-Kredite nutzen werden, um vom Zinsvorsprung Australiens und Neuseelands zu profitieren.
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ROHSTOFFE:
Öl: Der Rohöl-Terminkontrakt mit Lieferung Januar legte gestern an der New York Mercantile Exchange um 1,6 Prozent zu. "Der Ölpreis erholt sich, weil die Angst nachlässt, dass die Vorgänge um Dubai World die internationale Wirtschaft belasten", sagte David Moore, Rohstoffstratege bei der Commonwealth Bank of Australia Ltd. in Sydney. "Einige dieser Bedenken verblassen, und daher wird der Ölpreis wieder auf das Niveau zurückkehren, auf dem er sich vorher bewegte." Rohöl kostete am Morgen in Asien 77,19 Dollar je Barrel (159 Liter).
Gold: Der Goldpreis fiel um 0,3 Prozent nachdem bekannt wurde, dass die Bank von Japan am Morgen auf einer Sondersitzung über die Yen-Stärke beraten wolle. Die Spekulation, dass die Tokioter Zentralbank am Devisenmarkt intervenieren könnte, schwächte den Dollar. Tetsuya Yoshii von der Mizuho Corporate Bank Ltd. wiegelte ab: "Ich glaube nicht, dass eine Entscheidung der Bank of Japan die Rohstoffpreise nachhaltig beeinflussen würde - ausser vielleicht ein wenig Druck, wenn der Dollar gegen den Yen steigt." Die Unze Gold notierte am Kassamarkt in Singapur bei 1.179,08 Dollar.
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AUSBLICK FÜR DIENSTAG:
+++ Konjunkturdaten +++
Deutschland: 8 Uhr - Einzelhandelsumsatz Oktober 9.55 Uhr - Einkaufsmanagerindex verarbeitendes
Gewerbe November 9.55 Uhr - Arbeitslosenquote November
Schweiz: 7.45 Uhr - Bruttoinlandsprodukt 3. Quartal
Grossbritannien: 8 Uhr - Hauspreise November
Euroraum: 10 Uhr - Einkaufsmanagerindex verarb.Gewerbe
November 11.00 Uhr - Arbeitslosenquote Oktober
USA: 16 Uhr - ISM-Index verarb. Gewerbe November
- Schwebende Hausverkäufe Oktober
- Bauinvestitionen Oktober 23 Uhr - ABC-Verbrauchervertrauen Woche
+++ Unternehmensergebnisse +++
TUI Travel - Gesamtjahresergebnis
-AKTIENMARKT: Europa schwach, Asien stark
-DEVISENMARKT: Euro nimmt die Marke von 1,50 Dollar
-ROHSTOFFE: Der Rohöl-Terminkontrakt mit Lieferung Januar kostete am Morgen in Asien 77,19 Dollar je Barrel (159 Liter). Gestern hatte er sich an der New York Mercantile Exchange um 1,6 Prozent verteuert. Die Unze Gold notierte am Kassamarkt in Singapur bei 1.179,08 Dollar.
-BÖRSENBAROMETER:
30.11. 27.11.
Veränderung in % Dax - 1,1 + 1,3 DJ Euro Stoxx 50 - 1,2 + 1,3 Dow Jones + 0,3 - 1,5 S&P 500 + 0,4 - 1,7 Nasdaq Composite + 0,3 - 1,7
In Japan notierte der Nikkei 225 am Dienstag 2,4 Prozent im Plus bei 9.572,20 Punkten. Am Montag hatte der Leitindex der Börse in Tokio 2,9 Prozent zugelegt.
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AKTIENMÄRKTE:
Europa schwach, Asien stark
In unterschiedliche Richtungen haben sich am Montag die Börsen entwickelt. Während sie in Asien zulegten und in Europa deutlich nachgaben, schafften sie in den USA ein kleines Plus.
Thema Nummer eins blieb die Finanzkrise in Dubai. Nach einer Analyse von CreditSights haben europäische Banken neun Mal so viel Geld in der Region verliehen wie ihre US-Konkurrenten. Vor diesem Hintergrund verteuerten sich Bank of America und JP Morgan Chase in New York, während Royal Bank of Scotland und Lloyds Banking in London markant ins Minus rutschten.
Ebenfalls gefragt waren National Australia Bank und Commonwealth Bank of Australia. Beide kletterten mehr als vier Prozent. Sie erwarten nach eigenen Angaben keine grossen Verluste in Dubai.
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USA NACH BÖRSENSCHLUSS:
General Motors will Volt ab Ende 2010 in Kalifornien anbieten
Der Autobauer General Motors Co. will mit dem Verkauf seines neuen Elektrowagens Volt am Ende des kommenden Jahres im US- Bundesstaat Kalifornien beginnen. Das Fahrzeug werde auf eine maximale Geschwindigkeit von 160 Kilometern in der Stunde kommen, erklärte Volt-Programmchefin Maria Rohrer am Montag.
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Bank of America: Zahlungsausfall bei Kreditkarten auf Höhepunkt
Der Finanzkonzern Bank of America Corp. erwartet, dass das Schlimmste bei Kreditkarten-Zahlungsausfällen überstanden ist. Wahrscheinlich werden die Abschreibungen in diesem Bereich im laufenden Quartal ihren Höhepunkt erreichen, erklärte gestern Kreditkarten-Chef Ric Struthers in einem Bloomberg-Interview.
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Analyse: Motorolas neues Smart-Phone verkauft sich 800.000 Mal
Der US-Handyhersteller Motorola Inc. dürfte seit der Einführung am 6. November bis zu 800.000 Geräte seines neuen Smart-Phones Droids auf dem Heimatmarkt verkauft haben. Das zeigt eine Analyse von RBC Capital Markets. Das Model steht in Konkurrenz zum iPhone von Apple Inc. und läuft mit Software von Google Inc.
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DEVISENMÄRKTE:
Euro nimmt die Marke von 1,50 Dollar
Der Euro ist am Montag wieder über die Marke von 1,50 Dollar geklettert, nachdem er zuvor zwei Handelstage in Folge nachgegeben hatte. Angesichts erfreulicher Konjunkturnachrichten lösten Anleger Dollar-Positionen auf, die sie wegen der starken Liquidität der US-Währung als sicheren Hafen genutzt hatten. In den USA hat der Einkaufsmanager-Index für die Region Chicago erstmals seit einem Jahr zwei Monate in Folge zugelegt. Die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate dämpfte die Furcht vor einem Zahlungsausfall Dubais. Sie teilte am Sonntag mit, sie werde lokalen und ausländischen Banken "beistehen".
Am Nachmittag wurden für den Euro 1,5020 Dollar gezahlt, nach 1,4988 Dollar am Freitagabend. "Jeder sieht jetzt wieder das Szenario des schwachen Dollars", sagte Devisenstratege Brian Kim von der UBS AG. "Die Leute sind erleichtert, dass die Vereinigten Arabischen Emirate zur Hilfe kommen." Der australische Dollar legte 0,9 Prozent zu auf 1,09 je US-Dollar. Für den Neuseeland-Dollar ging es 0,6 Prozent voran auf 1,40 je US-Dollar. Händler erwarten, dass Anleger wieder verstärkt Dollar-Kredite nutzen werden, um vom Zinsvorsprung Australiens und Neuseelands zu profitieren.
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ROHSTOFFE:
Öl: Der Rohöl-Terminkontrakt mit Lieferung Januar legte gestern an der New York Mercantile Exchange um 1,6 Prozent zu. "Der Ölpreis erholt sich, weil die Angst nachlässt, dass die Vorgänge um Dubai World die internationale Wirtschaft belasten", sagte David Moore, Rohstoffstratege bei der Commonwealth Bank of Australia Ltd. in Sydney. "Einige dieser Bedenken verblassen, und daher wird der Ölpreis wieder auf das Niveau zurückkehren, auf dem er sich vorher bewegte." Rohöl kostete am Morgen in Asien 77,19 Dollar je Barrel (159 Liter).
Gold: Der Goldpreis fiel um 0,3 Prozent nachdem bekannt wurde, dass die Bank von Japan am Morgen auf einer Sondersitzung über die Yen-Stärke beraten wolle. Die Spekulation, dass die Tokioter Zentralbank am Devisenmarkt intervenieren könnte, schwächte den Dollar. Tetsuya Yoshii von der Mizuho Corporate Bank Ltd. wiegelte ab: "Ich glaube nicht, dass eine Entscheidung der Bank of Japan die Rohstoffpreise nachhaltig beeinflussen würde - ausser vielleicht ein wenig Druck, wenn der Dollar gegen den Yen steigt." Die Unze Gold notierte am Kassamarkt in Singapur bei 1.179,08 Dollar.
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AUSBLICK FÜR DIENSTAG:
+++ Konjunkturdaten +++
Deutschland: 8 Uhr - Einzelhandelsumsatz Oktober 9.55 Uhr - Einkaufsmanagerindex verarbeitendes
Gewerbe November 9.55 Uhr - Arbeitslosenquote November
Schweiz: 7.45 Uhr - Bruttoinlandsprodukt 3. Quartal
Grossbritannien: 8 Uhr - Hauspreise November
Euroraum: 10 Uhr - Einkaufsmanagerindex verarb.Gewerbe
November 11.00 Uhr - Arbeitslosenquote Oktober
USA: 16 Uhr - ISM-Index verarb. Gewerbe November
- Schwebende Hausverkäufe Oktober
- Bauinvestitionen Oktober 23 Uhr - ABC-Verbrauchervertrauen Woche
+++ Unternehmensergebnisse +++
TUI Travel - Gesamtjahresergebnis