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Holger Scholze: Sorgen um Dubai drücken DAX ins Minus
Das Emirat hat Zahlungsschwierigkeiten und verunsichert die BörsenDie Furcht vor der Zahlungsunfähigkeit des bis vor wenigen Monaten noch boomenden Emirats Dubai sorgt bei vielen Börsianern für Bauchschmerzen. Dubai hatte gestern Nachmittag die Gläubiger zweier Staatskonzerne um ein Stillhalteabkommen gebeten. Nun stellt sich vor allem die Frage, welche Bank bzw. welches Unternehmen wie stark in Dubai engagiert ist und ob hier möglicherweise Abschreibungen drohen.
Aufgrund des Feiertags „Thanksgiving“ bleiben die US-Börsen heute geschlossen. Deshalb können aber auch schon wenige grosse Orders die Kurse deutlich beeinflussen. Somit kann es zu unberechenbaren Schwankungen kommen.
Der DAX am Vormittag an Boden und lag bei 5.700 Punkten mit 1,8 Prozent im Minus.
Der Privatanlegerindex Euwax Sentiment lag in dieser Phase aber deutlich im Plus. Die Mehrheit der Marktteilnehmer setzt derzeit also mit Call-Optionsscheinen und Long-Zertifikaten auf schnell wieder steigend Notierungen des DAX.
Wegen der Unsicherheiten um das Emirat Dubai gerieten vor allem Finanzwerte unter Druck, da Börsianer hier nun offenbar mit Zahlungsausfällen der Gläubiger rechnen. Unterdessen sagte ein Sprecher der Münchener Rück, dass der weltgrösste Versicherer keine Kapitalanlagen in Dubai hätte. Finanzkreisen zufolge habe auch die Deutsche Bank kein Engagement bei dem in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Unternehmen Dubai World getätigt. Das Institut halte demnach weder entsprechende Bonds, noch habe es Kredite vergeben. Die Aktie der Münchener Rück lag am Vormittag bei 104,97 Euro mit 0,3 Prozent im Minus. Die Deutsche Bank verlor vier Prozent an Wert und rutschte auf 47,84 Euro. Die Anleger an der Euwax verhielten sich allerdings ruhig und besonnen. Call-Optionsscheine auf die Deutsche Bank wurden sogar zugekauft.
Der Euro kletterte heute auf ein neues Jahreshoch von 1,5141 US-Dollar. An der Euwax wurden allerdings erneut Put-Optionsscheine gekauft. Offenbar rechnen sie kurzfristig eher mit nachgebenden Notierungen der Gemeinschaftswährung. Ausserdem kam es zu Gewinnmitnahmen bei Call-Optionsscheinen auf das Devisenpaar Euro/Britisches Pfund (GBP).
Der Goldpreis kletterte im Zuge dessen auf ein neues Rekordhoch von 1.195,90 US-Dollar. Hier nahmen kurzfristig orientierte Marktteilnehmer bei Hebelprodukten Gewinne mit. Endlos laufende, währungsgesicherte Quanto-Zertifikate werden allerdings weiter gehalten.
Aufgrund des Feiertags „Thanksgiving“ bleiben die US-Börsen heute geschlossen. Deshalb können aber auch schon wenige grosse Orders die Kurse deutlich beeinflussen. Somit kann es zu unberechenbaren Schwankungen kommen.
Der DAX am Vormittag an Boden und lag bei 5.700 Punkten mit 1,8 Prozent im Minus.
Der Privatanlegerindex Euwax Sentiment lag in dieser Phase aber deutlich im Plus. Die Mehrheit der Marktteilnehmer setzt derzeit also mit Call-Optionsscheinen und Long-Zertifikaten auf schnell wieder steigend Notierungen des DAX.
Wegen der Unsicherheiten um das Emirat Dubai gerieten vor allem Finanzwerte unter Druck, da Börsianer hier nun offenbar mit Zahlungsausfällen der Gläubiger rechnen. Unterdessen sagte ein Sprecher der Münchener Rück, dass der weltgrösste Versicherer keine Kapitalanlagen in Dubai hätte. Finanzkreisen zufolge habe auch die Deutsche Bank kein Engagement bei dem in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Unternehmen Dubai World getätigt. Das Institut halte demnach weder entsprechende Bonds, noch habe es Kredite vergeben. Die Aktie der Münchener Rück lag am Vormittag bei 104,97 Euro mit 0,3 Prozent im Minus. Die Deutsche Bank verlor vier Prozent an Wert und rutschte auf 47,84 Euro. Die Anleger an der Euwax verhielten sich allerdings ruhig und besonnen. Call-Optionsscheine auf die Deutsche Bank wurden sogar zugekauft.
Der Euro kletterte heute auf ein neues Jahreshoch von 1,5141 US-Dollar. An der Euwax wurden allerdings erneut Put-Optionsscheine gekauft. Offenbar rechnen sie kurzfristig eher mit nachgebenden Notierungen der Gemeinschaftswährung. Ausserdem kam es zu Gewinnmitnahmen bei Call-Optionsscheinen auf das Devisenpaar Euro/Britisches Pfund (GBP).
Der Goldpreis kletterte im Zuge dessen auf ein neues Rekordhoch von 1.195,90 US-Dollar. Hier nahmen kurzfristig orientierte Marktteilnehmer bei Hebelprodukten Gewinne mit. Endlos laufende, währungsgesicherte Quanto-Zertifikate werden allerdings weiter gehalten.