, boerse-express
Hohla: Tageskommentar Devisen und Zinsen
EUR/USD profitiert von steigender Risikoneigung
Quartalszahlen von US-Unternehmen haben die Anleger gestern mutiger gemacht und in den als etwas riskanter geltenden Euro investieren lassen. Die Gemeinschaftswährung konnte den Widerstandsbereich 1,4050 überwinden und bis auf knapp über 1,41 ansteigen. Der Zusammenhang zwischen Risikoneigung und Aktienmärkten auf der einen Seite und Eurokurs auf der anderen Seite bleibt stabil.
Rohstoffpreise wieder angestiegen Ein überraschend starker Rückgang der Ölreserven in Amerika sorgt für steigende Ölpreise. Namhafte Marken wie WTI und Brent notieren über 60 USD je Barrel. Der wieder geweckte Risikoappetit beflügelt auch die Metallbörsen. Zudem treibt eine verstärkte Nachfrage aus China nach Kupfer den Preis des Industriemetalls auf über 5140 je Tonne. Analysten warnen aber, dass die Käufe im 4. Quartal nachlassen können.
Neuseelanddollar leidet unter möglicher Ratingänderung Die Ratingagentur Fitch hat gestern ihre Betrachtung von Neuseeland abgeändert und das zuletzt stabile AA+ für Langzeitkredite mit einem negativen Outlook versehen. Worauf der Kurs EURNZD prompt mit einem Anstieg von 2,17 auf über 2,20 reagierte. Derzeit notiert der Kurs knapp über 2,19.
Zinsen
Euro-Zone: Zinsen für Langfristfinanzierungen auf dem Weg nach oben Die Stimmung an den internationalen Anleihemärkten trübt sich ein. Entsprechend tendieren die Renditen nach oben. Ein Anstieg der Renditen geht mit höheren Zinsen an den Kreditmärkten einher. Seit Anfang Juli sind die Basiszinsen für 10jährige Finanzierungen von 3,50 % auf aktuell 3,65 % angestiegen! Wir sehen das derzeitige Zinsniveau für Langfristfinanzierungen nach wie vor attraktiv. Sprechen Sie mit Ihrem Betreuer, er berät sie gerne!
Amerika: US-Notenbank sieht baldiges Ende der Rezession Die US-Notenbank rechnet in wenigen Monaten mit einem Ende der Rezession in den Vereinigten Staaten. Die Wirtschaft bleibt weiterhin verwundbar und die Perspektiven für den Arbeitsmarkt sind noch für längere Zeit sehr schlecht. Dies geht aus dem Protokoll der Juni-Sitzung der FED hervor.
Neben dem Sitzungsprotokoll lesen sich auch die neuen Prognosen der Volkswirte optimistischer als zuletzt. Am Anleihenmarkt sind im Juli die Renditen für langlaufende Anleihen deutlich nach oben gegangen.
Quartalszahlen von US-Unternehmen haben die Anleger gestern mutiger gemacht und in den als etwas riskanter geltenden Euro investieren lassen. Die Gemeinschaftswährung konnte den Widerstandsbereich 1,4050 überwinden und bis auf knapp über 1,41 ansteigen. Der Zusammenhang zwischen Risikoneigung und Aktienmärkten auf der einen Seite und Eurokurs auf der anderen Seite bleibt stabil.
Rohstoffpreise wieder angestiegen Ein überraschend starker Rückgang der Ölreserven in Amerika sorgt für steigende Ölpreise. Namhafte Marken wie WTI und Brent notieren über 60 USD je Barrel. Der wieder geweckte Risikoappetit beflügelt auch die Metallbörsen. Zudem treibt eine verstärkte Nachfrage aus China nach Kupfer den Preis des Industriemetalls auf über 5140 je Tonne. Analysten warnen aber, dass die Käufe im 4. Quartal nachlassen können.
Neuseelanddollar leidet unter möglicher Ratingänderung Die Ratingagentur Fitch hat gestern ihre Betrachtung von Neuseeland abgeändert und das zuletzt stabile AA+ für Langzeitkredite mit einem negativen Outlook versehen. Worauf der Kurs EURNZD prompt mit einem Anstieg von 2,17 auf über 2,20 reagierte. Derzeit notiert der Kurs knapp über 2,19.
Zinsen
Euro-Zone: Zinsen für Langfristfinanzierungen auf dem Weg nach oben Die Stimmung an den internationalen Anleihemärkten trübt sich ein. Entsprechend tendieren die Renditen nach oben. Ein Anstieg der Renditen geht mit höheren Zinsen an den Kreditmärkten einher. Seit Anfang Juli sind die Basiszinsen für 10jährige Finanzierungen von 3,50 % auf aktuell 3,65 % angestiegen! Wir sehen das derzeitige Zinsniveau für Langfristfinanzierungen nach wie vor attraktiv. Sprechen Sie mit Ihrem Betreuer, er berät sie gerne!
Amerika: US-Notenbank sieht baldiges Ende der Rezession Die US-Notenbank rechnet in wenigen Monaten mit einem Ende der Rezession in den Vereinigten Staaten. Die Wirtschaft bleibt weiterhin verwundbar und die Perspektiven für den Arbeitsmarkt sind noch für längere Zeit sehr schlecht. Dies geht aus dem Protokoll der Juni-Sitzung der FED hervor.
Neben dem Sitzungsprotokoll lesen sich auch die neuen Prognosen der Volkswirte optimistischer als zuletzt. Am Anleihenmarkt sind im Juli die Renditen für langlaufende Anleihen deutlich nach oben gegangen.