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Devisen (Früh) - Euro etwas schwächer bei 1,1179 US-Dollar / US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag im Fokus

Der Euro hat sich am Freitag nach der Stärke zur Wochenmitte weiter schwach präsentiert. Die Gemeinschaftswährung hatte am Mittwoch zunächst von der Wahlniederlage der Republikaner in den USA bei den Zwischenwahlen profitiert, bevor am Donnerstag eine Gegenbewegung einsetzte. In der Früh wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1179 US-Dollar gehandelt und damit etwas niedriger als am Vorabend.

Am Mittwoch war der Euro noch bis auf 1,1273 Dollar gestiegen. Mit den Verlusten am Donnerstag und Freitag liegt der Euro wieder auf dem Niveau von Ende vergangener Woche. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1224 (Mittwoch: 1,1267) festgesetzt. Daten zur deutschen Industrieproduktion in der Früh haben den Euro kaum bewegt.

Am Freitag steht laut den Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) der US-Arbeitsmarktbericht im Fokus. "Die Vorgaben dafür sind freundlich, wenn auch nicht überbordend gut", schreiben die Experten in ihrem Morgenkommentar. Auch die Analysten der Commerzbank sprechen in ihrem Morgen-Briefing vom "großen Datenhighlight aus den USA". Üblicherweise gebe dies einen Hinweis auf die weitere Geldpolitik der US-Notenbank Fed.

Bleibt der Arbeitsmarkt im Durchschnitt so robust wie bisher in diesem Jahr, dürften die Notenbanker bei ihrem Fokus auf den Inflationszahlen bleiben, so die Commerzbank-Experten. Diese stehen in der kommenden Woche an.

ste/ger

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