DAX-FLASH: Tech-Einbruch in den USA bringt Gerwinnmitnahmen nach Rekord
Der massive Kursrutsch in den USA prägt am
Freitag zunächst auch das Geschehen im rekordhohen Dax
. Der Broker IG Markets taxierte den deutschen
Leitindex gut zweieinhalb Stunden vor der Eröffnung des
Xetra-Handels 0,8 Prozent tiefer auf 26.105 Punkte. Tags zuvor hatte
der Dax mit 26.692 Punkten einen neuen Rekordstand erreicht, bevor
die Schwäche an den US-Börsen einsetzte.
Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 verzeichnete
den stärksten Tagesverlust seit dem Corona-Crash im März 2020.
Letztlich verlor er 6,4 Prozent. Für den Halbleiterindex SOX ging es
sogar um mehr als 12 Prozent abwärts. Aber auch der marktbreite S&P
500 erwischte den schwärzesten Tag seit April 2025.
"An der Wall Street ist genau das eingetreten, was Anleger seit
Monaten befürchten: dass sich das Klumpenrisiko aus wenigen
Tech-Schwergewichten rächt und die großen Indizes mit in die Tiefe
reißt, wenn sie einmal stärker fallen sollten", kommentierte
Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. "Die Angst vor einem
KI-Ausbaustopp durch die Demokraten trübt die Stimmung."
In Asien lagen die Indizes am Morgen ebenfalls entsprechend klar im
Minus, besonders der japanische Nikkei 225 . Er sackte um mehr als 6 Prozent auf das Niveau von
April ab. Papiere des Chipherstellers Rohm verloren mit 17 Prozent
am deutlichsten. Auch an der technologielastigen Börse in Südkorea
ging es kräftig nach unten. Hier belasteten vor allem hohe Verluste
der Chiphersteller Samsung und SK Hynix
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