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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel klar im Plus / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe fiel im Gegenzug um 6 Basispunkte auf 3,51 Prozent

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstagnachmittag mit Gewinnen gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe fiel im Gegenzug um sechs Basispunkte auf 3,51 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 25 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,15 Prozent auf 123,02 Punkte.

Am Markt wurde auf die zuletzt deutlich gesunkenen Ölpreise verwiesen, welche die Sorgen vor weiter anziehenden Leitzinsen etwas schmälerten. Nachhaltig sinkende Ölpreise würden Inflationsgefahren und die Wahrscheinlichkeit für weitere Leitzinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) senken, hieß es. Eine Leitzinserhöhung im Dezember ist an den Finanzmärkten angesichts der zuletzt deutlich gestiegenen Inflation aber weitgehend eingepreist.

Am Mittwoch war der Preis für Rohöl der Sorte Brent um etwa zehn Dollar je Barrel eingebrochen. Am Ölmarkt spekulieren Anleger darauf, dass der deutliche Wahlsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen die Bemühungen zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten zwischen den USA und dem Iran beschleunigen könnte.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     3,07   3,13       -0,06                        5
5 Jahre     3,27   3,34       -0,07                       19
10 Jahre    3,51   3,57       -0,06                       25
30 Jahre    3,88   3,93       -0,05                       24

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