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G7-Treffen kurzfristig von Marseille nach Paris verlegt

Nur wenige Tage vor Beginn des Treffens der G7-Außenminister hat Frankreich die Veranstaltung von Marseille nach Paris verlegt. Der Ortswechsel erfolge vor allem aus logistischen und operativen Gründen, hieß es aus dem französischen Außenministerium. Die Hafenstadt war schon vor Monaten als Tagungsort festgelegt worden. Auf dem hochrangigen Treffen am Montag und Dienstag kommender Woche soll es unter anderem um die Sicherheit auf See und in Häfen gehen. Die Verlegung nur wenige Tage vorher ist ungewöhnlich.

Die demokratischen Wirtschaftsmächte wollen bei dem Treffen die Lage im Mittleren Osten und den Krieg in der Ukraine in den Blick nehmen. Deutschland wird dabei von Außenminister Johann Wadephul (CDU) vertreten. Mitglieder der G7 sind neben Deutschland und Frankreich auch Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA. Als Partnerland ist zu der Konferenz unter anderem die Ukraine eingeladen.

Ministerium begründet Ortswechsel mit Terminkollision

Den Ortswechsel begründete das französische Außenministerium auch mit dem unmittelbar nach dem Außenministertreffen beginnenden Pariser Friedensforum am Mittwoch und Donnerstag. "Paris zu wählen, stellt den reibungslosen Ablauf dieser zwei internationalen Events sicher."

Das Datum für das Pariser Friedensforum ist ebenso wie das des Außenministertreffens bereits seit mehr als einem halben Jahr bekannt. Mitte Oktober hatte es in Frankreich am Rande von Demonstrationen unter anderem gegen hohe Lebenshaltungskosten massive Ausschreitungen, Plünderungen und Gewalt gegeben. Marseille war neben Paris einer der Brennpunkte./rbo/DP/jha

AXC0252 2026-11-05/12:52

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