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Russische Angriffe machen ukrainischer Energieversorgung zu schaffen

Die Ukraine hat Russland vor dem Winter massive Angriffe auf ihre Energieinfrastruktur vorgeworfen. Aufgrund der Attacken auf das Stromnetz mussten Kernkraftwerke ihre Leistung drosseln, teilte der stellvertretende ukrainische Energieminister Artem Nekrasow mit. Am Morgen seien aufgrund von Angriffen in sechs Regionen des Landes viele Verbraucher ohne Strom gewesen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Moskau Beschuss praktisch rund um die Uhr vor. Aufgrund wiederholter Angriffe dauerten auch die Reparaturarbeiten zur Wiederherstellung der Energieversorgung länger, sagte er. Besonders schwierig sei die Lage in der Hauptstadt Kiew, wo Menschen und Unternehmen stundenlang ohne Strom und Wasser seien. Außerdem gebe es Probleme in den Regionen Kiew, Schytomyr, Tschernihiw, Sumy, Poltawa, Charkiw, Tscherkassy, Winnyzja und Donezk. In den südlichen Regionen komme es zu Notabschaltungen.

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als viereinhalb Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Bereits im vergangenen Jahr mussten zeitweise Millionen Menschen bei teilweise zweistelligen Minusgraden ohne Strom, Wärme- und Wasserversorgung ausharren./ksr/DP/jha

AXC0289 2026-11-04/15:32

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