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Trump-Kandidat: Florida wählt ersten schwarzen Gouverneur

Die Republikaner haben ihre Macht im US-Bundesstaat Florida bei der Gouverneurswahl Hochrechnungen zufolge knapp behauptet. Der Trump-Verbündete Byron Donalds setzte sich gegen den Demokraten David Jolly durch und wird der erste schwarze Gouverneur in der Geschichte des Bundesstaates, wie die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen berichtete.

Gouverneure stehen an der Spitze der Regierungen der US-Bundesstaaten und sind damit in ihrer Funktion mit Ministerpräsidenten deutscher Bundesländer vergleichbar.

Vor dem Hintergrund der Unzufriedenheit mit Trumps Politik war Florida einer der traditionell republikanisch geprägten Bundesstaaten, in denen die Demokraten bei diesen Zwischenwahlen auf Erfolge hofften.

Florida ist ein wichtiges Machtzentrum der Maga-Bewegung Trumps, der seinen Wohnsitz in Mar-a-Lago in Palm Beach hat. Die Demokraten haben seit 1999 keinen Gouverneur mehr in Florida gestellt.

Demokraten hatten laut Umfragen gute Aussichten auf Amt

Donalds hat seinen Wahlkampf vor allem auf bezahlbare Lebenshaltungskosten, niedrige Steuern, weniger staatliche Regulierung und eine harte Einwanderungspolitik ausgerichtet. Er versuchte, vor allem schwarze Wähler für sich zu gewinnen.

Schwarze Amerikaner und Amerikanerinnen stimmen traditionell mehrheitlich für Demokraten - laut dem Pew Research Center etwa 70 Prozent.

Donalds folgt auf den Republikaner Ron DeSantis, der nach zwei aufeinanderfolgenden Amtszeiten nicht erneut kandidieren durfte. Der südöstliche Bundesstaat Florida hat rund 23 Millionen Einwohner, die Hauptstadt ist Tallahassee./apo/DP/zb

AXC0011 2026-11-04/05:08

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