ROUNDUP: Merz ruft Europäer zur weiteren Hilfe für die Ukraine auf
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die europäischen Partner zur weiteren Hilfe für die von Russland angegriffene Ukraine aufgerufen. Deutschland setze seine Unterstützung unverändert fort, sagte er in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin. "Klar ist aber auch: Alle Europäer tragen Verantwortung, nicht nur die Deutschen."
Merz hat nach eigenen Angaben für den 19. November zu einem Treffen der in der Koalition der Willigen vereinten Ukraine-Unterstützer eingeladen. Eine große Zahl von Staats- und Regierungschefs werde dazu nach Berlin kommen, kündigte er an. "Wir werden für das Jahr 2027 Verabredungen treffen, in welchem Umfang wir weiter helfen." Dabei werde es vor allem um die militärische Unterstützung gehen.
Für das Jahr 2026 habe man sich in der Nato auf eine militärische Ukraine-Unterstützung von 70 Milliarden Euro verständigt, sagte Merz. "Wir müssen auch dafür sorgen, dass alle Partner dieser Verpflichtung nachkommen." Deutschland leiste Hilfe, weil es vom Ukraine-Krieg direkt betroffen sei. "Der Ausgang dieses Krieges wird die europäische Sicherheit für lange Zeit prägen."
Der Bundeskanzler dankte auch der deutschen Wirtschaft für die Unterstützung der Ukraine. Kein Unternehmen habe seit Beginn des Krieges die Ukraine verlassen./sk/DP/mis
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