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Merz sichert der Ukraine zusätzliche Winterhilfe zu

Deutschland unterstützt die Ukraine vor dem schwierigen Winter mit zusätzlichen Hilfen. "Wir werden unsere Hilfe fortsetzen, bis dieser Krieg beendet ist", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin.

Merz betonte dabei mehrfach, Deutschland helfe der Ukraine in eigenem Interesse. "Der Ausgang dieses Krieges wird die europäische Sicherheit für lange Zeit prägen", sagte er. Die zusätzliche Winterhilfe soll nach dpa-Informationen 200 Millionen Euro umfassen, darunter 100 Millionen im Etat des Auswärtigen Amtes und 100 Millionen als Teil der Entwicklungspolitik.

Selenskyj war vor neuen Gesprächen über ein Ende des Krieges nach Berlin gekommen. Kurz vor der Ankunft kündigte der US-Sondergesandte Steve Witkoff eine neue Gesprächsrunde zwischen Russland, der Ukraine und den USA für nächste Woche Dienstag und Mittwoch in Abu Dhabi an.

Die Grünen-Haushaltspolitikerin Jamila Schäfer forderte die Bundesregierung auf, finanzielle Spielräume für die Ukraine-Hilfe zu nutzen. "Wir haben der Bundesregierung deutlich mehr finanzielle Möglichkeiten eröffnet, um das Leid der Menschen in der Ukraine zu lindern", erklärte sie.

Die humanitäre Unterstützung für die Ukraine sei in den vergangenen Jahren gekürzt worden, während Putin seine Angriffe auf zivile Ziele massiv verschärft hat. "Angesichts der gezielten Angriffe auf die Energieversorgung ist es daher zumindest ein kleiner Lichtblick, dass zusätzliche Mittel bereitgestellt werden sollen", sagte Schäfer./cn/DP/he

AXC0257 2026-11-03/15:11

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