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Wiener Börse startet tiefer - ATX minus 0,5 Prozent / Steigende Ölpreise und schwache Techvorgaben belasten

Nachdem die Wiener Börse gestern gut behauptet aus dem Tag gegangen ist, gab es heute zum Start ein Minus. Belastet werden die Börsen von schwachen Vorgaben aus den USA und Asien. Auf die Laune drücken einmal mehr KI- und Halbleiterwerte. Der heimische Leitindex ATX lag rund 25 Minuten nach Handelsbeginn mit minus 0,49 Prozent bei 6.398,45 Punkten. Der breitere ATX Prime gab 0,46 Prozent auf 3.145,48 Einheiten nach. Ähnlich sieht es an den europäischen Börsen aus.

Druck wird heute wahrscheinlich von wieder steigenden Ölpreisen nach neuen Angriffen des US-Militärs auf Ziele im Iran kommen. Am Morgen wurde ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent für Rohöl aus der Nordsee mit Lieferung im Jänner bei 106,43 US-Dollar gehandelt und damit etwa 1,6 Prozent höher als am Montag. Zu Wochenbeginn hatte der Brent-Preis knapp acht Prozent nachgegeben.

Im ATX fand sich die Mehrzahl der Werte im Verlustbereich. Raiffeisen Bank International legten nach der Bekanntgabe, den Gewinn nach neun Monaten um zehn Prozent auf 1,1 Mrd. Euro gesteigert zu haben, um 0,3 Prozent zu.

moe/ger

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