Trotz KI-Booms: Südkoreas Präsident warnt vor Ungleichheit
Südkoreas Präsident Lee Jae Myung hat trotz eines Wirtschaftsaufschwungs dank Künstlicher Intelligenz vor zunehmender Ungleichheit und sozialen Spannungen gewarnt. Von den wirtschaftlichen Erfolgen profitierten längst nicht alle Bevölkerungsschichten gleichermaßen, sagte Lee in seiner jährlichen Haushaltsrede im Parlament in Seoul. Er verwies insbesondere auf die Situation junger Menschen, die Schwierigkeiten beim Einstieg ins Berufsleben hätten: "Was nützt es, wenn es der Wirtschaft des Landes besser geht, mein eigenes Leben sich aber nicht verbessert?"
Südkoreas Wirtschaft ist Nutznießer der hohen Nachfrage für
KI-Infrastruktur. Mit Samsung
Die wirtschaftlichen Errungenschaften könnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kluft zwischen den Bevölkerungsschichten größer werde, sagte Lee. Um die wachsende Ungleichheit zu bekämpfen, verwies er auf Arbeitsmarktmaßnahmen, Unterstützung für einkommensschwache Personen und den Bau von mehr günstigem Wohnraum. Bereits in der vergangenen Woche hatte der Präsident mit Blick auf die jüngsten Proteste in Europa vor einer solchen Entwicklung in Südkorea gewarnt./fkr/DP/zb
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