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Frankreichs Wirtschaft fällt im europäischen Vergleich weiter zurück

Die Wirtschaft Frankreichs hat sich in den Sommermonaten überraschend schwach gezeigt und damit die Konjunkturflaute seit Beginn des Jahres fortgesetzt. In den drei Monaten bis Ende September schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal um 0,1 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten hingegen für das dritte Quartal ein leichtes Wachstum um 0,1 Prozent erwartet.

Damit bleibt die französische Wirtschaftsleistung schwach. Sie zählt zu den Schlusslichtern in der Eurozone und fällt weiter hinter die Entwicklung in Deutschland zurück. In der ersten Jahreshälfte konnte sie nur knapp einer Rezession entgehen - unter anderem belastet durch eine schwache Binnennachfrage.

Seit Beginn des Jahres hat sich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone nach Deutschland kaum vom Fleck bewegt. Im zweiten Quartal hatte Frankreichs Wirtschaft stagniert, nachdem sie in den ersten drei Monaten des Jahres ebenfalls leicht geschrumpft war.

Grund für die Konjunkturschwäche in den Sommermonaten waren ein anhaltender Rückgang der Investitionen und rückläufige Exporten. Frankreich steht wegen der angespannten Lage des Staatshaushalts und gewalttätiger Proteste gegen Sparbemühungen der Regierung im Fokus der Finanzmärkte. Zuletzt waren die Renditen für französische Staatsanleihen stark gestiegen und hatten langjährige Höchststände erreicht./jkr/mis

AXC0062 2026-10-30/08:09

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