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USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bleiben unter 200.000

In den USA bleibt die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe unter 200.000 und damit auf einem niedrigen Niveau. In der vergangenen Woche gingen die Hilfsanträge um 1.000 auf 194.000 zurück, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 198.000 Anträgen gerechnet.

Der Wert der Vorwoche zuvor wurde leicht nach oben revidiert - um 1.000 auf 195.000. Die Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt gilt grundsätzlich als robust und die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im längerfristigen Vergleich als niedrig. Der Anfang des Monats veröffentlichte Arbeitsmarktbericht der US-Regierung für September hatte allerdings Anzeichen von Schwäche gezeigt.

In den USA spielt der Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle bei Entscheidungen der US-Notenbank Fed. Neben der Preisstabilität zählt auch ein robuster Arbeitsmarkt zum Mandat der Notenbank. Mitte September hatte die Fed erstmals seit Sommer 2023 die Leitzinsen erhöht. Am Mittwoch wurden sie dann bei der jüngsten Zinsentscheidung unverändert in der Spanne zwischen 3,75 Prozent und 4,00 Prozent belassen. An den Finanzmärkten wird im Dezember eine weitere Leitzinserhöhung erwartet./jkr/jsl

AXC0236 2026-10-29/13:44

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