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Schwaches Solargeschäft bringt LPKF tiefer in die Verlustzone

Der Laserspezialist LPKF kämpft weiter mit einem schwachen Solargeschäft. In den ersten neun Monaten 2026 rutschte der Konzern im Vergleich zum Vorjahreszeitruam noch tiefer in die roten Zahlen. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern kam bei minus 8,9 Millionen Euro heraus verglichen mit minus 0,8 Millionen im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 13,7 Millionen nach einem Verlust von gut 5 Millionen Euro im Vorjahr, wie das im SDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Garbsen mitteilte. Der Umsatz sank um gut 28 Prozent auf 60,3 Millionen Euro.

"Die Geschäftsentwicklung bleibt hinter unseren Erwartungen zurück. Insbesondere die ausstehenden Solaraufträge und Verzögerungen im Advanced Packaging belasten das laufende Jahr", sagte Unternehmenschef Klaus Fiedler laut Mitteilung.

Das Management hatte deshalb bereits im September seine Umsatz- und Margenprognose für das Jahr gesenkt, diese Ziele wurden nun bestätigt. Dabei rechnet LPKF auch mit einem herausfordernden Schlussquartal.

Im Konzern läuft derzeit ein Sparprogramm, das bis 2028 eine zweistellige positiven operative Marge bringen soll. Hier sei die erste Programmwelle erfolgreich abgeschlossen, hieß es. Die erwarteten jährlichen Kosteneinsparungen von gut 8 Millionen Euro würden "schrittweise wirksam"./tav/mis

 ISIN  DE0006450000

AXC0095 2026-10-29/08:30

Relevante Links: LPKF Laser & Electronics AG

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