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Rund 17,7 Millionen Patienten lagen 2025 im Krankenhaus

Rund 17,7 Millionen Patienten und Patientinnen wurden vergangenes Jahr in Deutschland vollstationär in einem Krankenhaus behandelt. Das waren 1,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die Zahlen liegen weiter deutlich unterhalb des Vor-Corona-Niveaus: Zwischen 2014 und 2019 waren jedes Jahr mehr als 19 Millionen Menschen in Krankenhäusern behandelt worden.

Die meisten stationären Aufenthalte fanden 2025 mit gut einem Viertel (28,1 Prozent) in der Fachabteilung Innere Medizin statt. Darauf folgte den Angaben zufolge die Allgemeine Chirurgie mit 15,3 Prozent der Fälle.

Ein stationärer Krankenhausaufenthalt dauerte 2025 durchschnittlich 7,0 Tage, damit war er 0,1 Tage kürzer als im Vorjahr. Der langfristige Trend von kürzeren Verweildauern setzte sich fort, schreibt die Behörde: Zu Beginn der Statistik 1991 dauerte ein durchschnittlicher Krankenhausaufenthalt noch 14,0 Tage - und war damit doppelt so lang wie vergangenes Jahr.

Längste Aufenthalte in Psychiatrie und Geriatrie

Die kürzeste Verweildauer gab es in der Allgemeinen Chirurgie mit 4,8 Tagen, die höchsten Verweildauern in den psychiatrischen Fachabteilungen (bis 47,0 Tage) und der Geriatrie (14,8 Tage).

Die Zahl der Betten in den bundesweit 1.807 Krankenhäusern sank um knapp ein Prozent auf 468.803 im Jahresdurchschnitt. Die Auslastung stieg um 0,6 Punkte auf 72,6 Prozent, wie das Bundesamt mitteilt.

Zum Jahresende 2025 waren in den Krankenhäusern 221.800 Personen im ärztlichen Dienst (plus 1,9 Prozent) und 1,27 Millionen Personen im nichtärztlichen Dienst beschäftigt (plus 2,5 Prozent), wie das Bundesamt mitteilt./isa/DP/nas

AXC0091 2026-10-28/08:51

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