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Wirtschaft, Sicherheit und eine Orchidee: Merz in Singapur

Zum Auftakt seiner Asien-Reise besucht Bundeskanzler Friedrich Merz den reichen Stadtstaat Singapur. Dort wird er eine außenpolitische Grundsatzrede halten und Gespräch mit Ministerpräsident Lawrence Wong und Präsident Tharman Shanmugaratnam führen. Neben dem Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen dürfte es auch um die Sicherheit in der Indopazifik-Region gehen.

Und dann wird Merz noch eine besondere Ehre zuteil: Wie schon bei den Besuchen seiner beiden Vorgänger Olaf Scholz und Angela Merkel wird eine Orchidee - die Nationalpflanze Singapurs - nach ihm benannt. Dafür werden meist zwei Sorten der Pflanze gekreuzt.

Von Singapur wird Merz weiter nach Japan und Südkorea reisen. Es ist seine dritte Asien-Reise als Kanzler. Er hatte sich im Januar - anders als seine Vorgänger Scholz und Merkel - dafür entschieden, mit Indien das bevölkerungsreichste Land der Welt noch vor China zu besuchen, wo er sich dann erst wenige Wochen später blicken ließ. Ein klares Zeichen, dass er die wirtschaftliche Abhängigkeit Deutschlands von der Großmacht China bei den Exporten, aber vor allem beim Import wichtiger Rohstoffe verringern will.

Dieser sogenannten Diversifizierung dient jetzt auch seine dritte Asien-Reise. Sie sei als Investition in die Partnerschaften mit den Staaten der Region und "in eine gemeinsame geteilte Vorstellung von internationaler Ordnung" zu verstehen, hieß es vor der Reise aus Regierungskreisen./mfi/DP/jha

AXC0013 2026-10-27/05:50

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