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USA: Michigan-Konsumklima verschlechtert sich überraschend nur minimal

Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im Oktober unerwartet nur minimal eingetrübt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel laut der am Freitag veröffentlichten zweiten Schätzung um lediglich 0,1 Punkte auf 48,0 Zähler. Volkswirte hatten mit einer Bestätigung der erste Schätzung in Höhe von 46,3 Punkten und damit mit einem Rutsch nach unten gerechnet.

Die Erwartungen der Verbraucher hellten sich überraschend deutlich auf, zudem wurde die aktuellen Lage weniger pessimistisch als zunächst berechnet bewertet. Der Rückgang dieser Teilkomponente sei ausschließlich auf die Einkaufsbedingungen für langlebige Güter zurückzuführen, sagte Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage. Der Absatz dieser Güter sei wegen höherer Zinssätze und wachsender Bedenken hinsichtlich der Erschwinglichkeit solcher Anschaffungen um fast ein Fünftel eingebrochen.

Die kurzfristigen Inflationserwartungen der Verbraucher legten geringfügig zu. Auf Sicht von einem Jahr stiegen sie auf 4,7 Prozent, von zuvor 4,6 Prozent. Vor dem Iran-Krieg im Februar lag der Wert noch bei 3,4 Prozent.

Die längerfristigen Inflationserwartungen (5 bis 10 Jahre) stiegen ebenfalls nur minimal, und zwar von 3,4 Prozent auf 3,5 Prozent. Die US-Notenbank strebt eine Inflationsrate von 2 Prozent an.

Der Indikator der Universität Michigan misst das Kaufverhalten der Verbraucher in den USA. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter etwa 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen./la/he

AXC0194 2026-10-23/16:37

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