Aktien Frankfurt: Dax schwächelt weiter - Wochenbilanz negativ
Nach dem jüngsten Kursrutsch an der Nasdaq besteht bei deutschen Aktien weiter kein Kaufinteresse. Schwache Konjunktursignale aus Frankreich nach Protesten und Zinsschub verstärkten am Freitag eher noch die Sorgen der Anleger. Sie bleiben in Deckung ob der vielen Themen, die sie rund um Zinsen, Energiepreise und den KI-Megatrend verunsichern.
Der Dax
Neuerdings hinterfragen Investoren wieder kritisch, ob sich die Milliardeninvestitionen in den KI-Boom rentieren. Gestiegene Zinsen spielen eine wichtige Rolle, während die Ölpreise zuletzt wieder für Inflationsdruck sorgten. Anders als von Experten gedacht, rutschten Einkaufsmanagerindizes in Frankreich unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten. Das Land ist derzeit in Unruhe wegen eskalierender Protestbewegungen.
Nach oben steht der Dax immer noch unweit des Rekords und nach unten gerät seit einigen Tagen die 25.000-Punkte-Marke nicht mehr in Gefahr. Die Chartexperten von HSBC sehen den Leitindex gefangen zwischen den besonders beliebten 50- und 200-Tage-Indikatorlinien. Sie sprechen von einem "Grad an Unentschlossenheit", sehen aber die Chance auf einen "Nährboden" für eine neue Trendbewegung, sofern die 200-Tage-Linie nachhaltig verteidigt wird.
Im europäischen Technologiesektor bleiben die Anleger nervös,
nachdem der New Yorker Nasdaq 100
Einige Dax-Werte standen aber mit US-Vorgaben unter Druck. Dazu
gehörten die zwei Prozent schwächeren Adidas
Noch massiver erwischte es aber MTU
Im Autosektor reagierten die Anleger nur Anfangs erschrocken darauf,
dass der von China kontrollierte schwedische Autobauer Volvo Cars
Positiver erging es wegen Branchenvorgaben dem Zementkonzern
Heidelberg Materials
Bei Sartorius
Bei Atoss Software
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0116 2026-10-23/12:15
Relevante Links: adidas AG, Space Exploration Technologies Corp., Mercedes-Benz Group, MTU Aero Engines AG, Volvo Car AB, Beiersdorf AG, Deutsche Telekom AG, Heidelberg Materials AG, Safran SA, Holcim Ltd., Volkswagen AG, Atoss Software SE, Infineon Technologies AG, Sartorius AG, L'Oréal S.A., BMW AG