Devisen: Euro zum US-Dollar wenig verändert - Abwärtstrend intakt
Der Kurs des Euro
Aus markttechnischer Sicht setzte sich so die Konsolidierung unterhalb der kurzfristigen 21-Tage-Durchschnittslinie fort, schrieben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Diese biete Widerstand bei 1,1259 Dollar, gefolgt vom Freitagshoch bei 1,1269 Dollar.
Insgesamt ist der Abwärtstrend den Helaba-Experten zufolge intakt, die technischen Indikatoren lieferten hingegen uneinheitliche Signale. Damit seien Hoffnungen auf eine allmähliche Bodenbildung vorhanden. Allerdings müsste es dafür wohl auch in Frankreich zu einer Beruhigung der Gemüter kommen, vor allem an den Anleihemärkten. Angesichts zunehmender Sorgen über die Staatsfinanzen des Landes hatte sich der Renditeabstand zwischen französischen und deutschen Staatsanleihen mit einer Laufzeit von jeweils zehn Jahren ausgeweitet und bei knapp 1,6 Prozentpunkten den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83825 (0,84028) britische Pfund, 177,36 (177,34) japanische Yen und 0,9256 (0,9237) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.129 Dollar. Das waren rund 4 Dollar mehr als am Vortag./la/he
ISIN EU0009652759
AXC0268 2026-10-21/17:12