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Trump-Gesandter Witkoff reist nach Russland

Im Ringen um Frieden in der Ukraine reist US-Unterhändler Steve Witkoff nach seinem jüngsten Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Spitzenpolitikern von Oslo weiter nach Russland. Witkoff werde heute für Gespräche mit der russischen Führung nach St. Petersburg fliegen, sagte der norwegische Regierungschef Jonas Gahr Støre am gestrigen Abend. Dabei wolle der Vertraute von US-Präsident Donald Trump den Russen jene Vorschläge präsentieren, "die europäische und amerikanische Kollegen erarbeitet haben".

Die US-Regierung hoffe darauf, dass der ausgearbeitete Friedensvorschlag "den Weg zu direkten trilateralen und dann auch breiter angelegten multilateralen Verhandlungen ebnet", sagte ein US-Beamter dem Nachrichtenportal "Axios". Die Ukraine habe in Oslo neue Ideen und Vorschläge präsentiert, die im Detail besprochen worden seien. Es habe "bedeutsame Fortschritte" und "starke Übereinstimmungen auf Arbeitsebene" gegeben.

Støre äußerte die Hoffnung, dass Witkoffs Termin in St. Petersburg "ein Treffen auf höchster politischer Ebene" vorbereiten könnte - also eine Zusammenkunft zwischen Spitzenvertretern der Ukraine, Russlands und der USA, wie sie der ukrainische Präsident Selenskyj schon mehrmals vorgeschlagen hat. Bislang war Russlands Regierung stets dagegen oder empfahl als Treffpunkt Moskau, was für die Ukraine inakzeptabel ist./mk/DP/zb

AXC0018 2026-10-21/06:14

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