Devisen: Eurokurs legten zum US-Dollar etwas zu
Der Kurs des Euro
Ein deutlicher Anstieg der deutschen Erzeugerpreise im September konnte dem Handel am Devisenmarkt keinen größeren Impuls verleihen. Deutlich höhere Kosten für Energie infolge hoher Ölpreise haben die Jahresrate kräftig steigen lassen.
Im frühen Handel waren auch die Ölpreise zeitweise weiter gestiegen. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent kletterte mit der Sorge vor weiteren Angriffe auf Öltanker in der Straße von Hormus zeitweise über 110 Dollar je Barrel und damit auf den höchsten Stand seit fünf Monaten. Dies konnte die Inflationssorgen am Devisenmarkt aber vorerst nicht weiter anheizen und den Kursen keine neue Richtung geben.
Im weiteren Handelsverlauf bleibt das Interesse der Anleger am Devisenmarkt auf Konjunkturdaten gerichtet. Auf dem Programm stehen unter anderem die Konjunkturerwartungen des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für Deutschland. Am Markt wird mit einem leichten Rückgang des Konjunkturindikators gerechnet./jkr/mis
ISIN EU0009652759
AXC0081 2026-10-20/09:27