Devisen (Früh) - Euro bei 1,1229 US-Dollar / "Echte Erholung ist noch eine Fehlanzeige"
Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag in der Früh kaum bewegt. Gegen 9.00 Uhr wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1229 Dollar gehandelt, und damit 0,13 Prozent über dem Niveau von Montagabend (1,1214). Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag in Frankfurt auf 1,1225 (Freitag: 1,1253) Dollar festgesetzt.
"Alles in allem ist das technische Umfeld des Euros gegenüber dem US-Dollar als ambivalent einzustufen. Noch immer ist eine echte Erholung Fehlanzeige", attestieren die Analysten der Helaba in ihrem Tageskommentar. Sollte ein Anstieg gelingen, findet sich laut Helaba eine erste wichtige Hürde an der 21-Tagelinie bei 1,1269. Darüber könnte das 38,2 Prozent-Level bei 1,1320 in Reichweite gelangen. Auf der Unterseite ist das Jahrestief bei 1,1113 als entscheidend anzusehen.
Heute Früh ist zudem auch der Ölpreis wieder in die Höhe gegangen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stieg auf 111,05 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Mai 2026. Treiber dafür ist die Furcht vor neuerlichen Angriffen auf Öl-Tanker in der Straße von Hormuz.
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