Aktien Frankfurt: Dax schwächer nach starker Vorwoche
Am deutschen Aktienmarkt haben zum Start in
die neue Woche doch wieder KI- und Inflationssorgen das Geschehen
etwas stärker bestimmt. Der Dax
Damit behauptete der Dax aber weiterhin seinen Freitagsausbruch nach
oben aus dem Korrekturtrend, den er nach dem Rekord von 26.618
Punkten Ende August eingeschlagen hatte. Für Zurückhaltung sorgt nun
zum Wochenstart vor allem der neuerliche Kursrutsch im
US-Tech-Sektor, der den Nasdaq 100
"An der Wall Street macht sich zunehmend Ernüchterung breit, denn die Anleger stellen immer häufiger die Frage, ob sich die gigantischen Milliardeninvestitionen in Künstliche Intelligenz am Ende überhaupt rechnen", erklärt Marktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarket die aktuell angeschlagene Stimmung. Hinzu komme der weiterhin hohe Ölpreis.
Da der Dax aber weit weniger von KI-Aktien beeinflusst wird als US-Indizes, hatte er sich schon jüngst teils besser geschlagen als diese. "Sollte nun auch noch die Hoffnung auf Frieden in der Ukraine konkreter werden, könnte der deutsche Aktienmarkt zusätzlichen Rückenwind bekommen", so Molnar. Für Fantasie sorgte hier ein Bericht des "Wall Street Journal", demzufolge Russlands Präsident Wladimir Putin einen Dreiergipfel mit US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping vorgeschlagen haben soll, um über ein Ende seines Angriffskriegs gegen die Ukraine zu verhandeln.
Auf der Unternehmensseite richteten sich die Blicke der Anleger zum
Wochenstart auf die DHL Group
Schwach waren auch die Anteilsscheine des Immobilienkonzerns Vonovia
Norma Group
Eine Empfehlung der Citigroup lieferte den Aktien des
Autozulieferers Aumovio
An der Spitze des Nebenwerteindex SDax setzten die Aktien des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB ihre Rally mit einem Anstieg um 8 Prozent fort. Jüngst hatte eine Einschränkung des Starlink-Satellitennetzes der US-Firma SpaceX für die Ukraine zu Problemen im Abwehrkampf des Landes gegen den Aggressor Russland geführt. Das verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig es für Europa ist, die eigene Satellitenflotte deutlich auszubauen./mis/stk
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0096 2026-10-19/11:45
Relevante Links: Norma Group SE, DHL Group, Vonovia SE, Aumovio SE