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Linke kritisiert Personallücken bei Schwarzarbeitskontrolle

Der Anteil unbesetzter Stellen bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) ist von 11 Prozent im Jahr 2024 auf 19 Prozent im Jahr 2026 gestiegen. Das geht nach Angaben des Linken-Bundestagsabgeordneten Cem Ince aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. Besonders hoch sei die Personalunterdeckung in Frankfurt am Main mit 34,5 Prozent, München mit 29 Prozent und Augsburg mit 25,9 Prozent.

Der Personalbedarf sei deutlich stärker gewachsen als der Personaleinsatz, vor allem wegen erweiterter Kompetenzen der Behörde. Die Bundesregierung wolle den Bedarf vor allem mit Ausbildung und Nachwuchskräften decken.

"Jede fünfte Stelle bei der FKS ist unbesetzt. So kann die Behörde Ausbeutung und Betrug nicht effektiv bekämpfen" erklärte Ince, der für die Linksfraktion im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales sitzt. Er forderte, die Doppelrolle der FKS als Strafverfolgungsbehörde und Ersatz-Arbeitsinspektion zu überdenken. Schutz und Ermittlungen gegen Betroffene von Ausbeutung seien kaum miteinander vereinbar.

Ince kritisierte zudem, dass sich laut der Antwort der Bundesregierung im Schnitt der Jahre 2015 bis 2025 rund 85 Prozent der von der FKS eingeleiteten Strafverfahren gegen Arbeitnehmer richten./ram/DP/zb

AXC0022 2026-10-18/12:03

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