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Chiphersteller Globalfoundries: Weitere Investitionen in Dresden im Blick

Das Dresdner Halbleiterwerk von Globalfoundries soll nach Vorstellungen des Unternehmens über das aktuelle Erweiterungsprojekt hinaus wachsen. Man visiere weitere Investitionen an, sagte ein Sprecher. Der aktuelle Erweiterungsbau ist demnach die erste Phase einer längerfristigen Vision für den Standort.

Einen Bericht des "Handelsblatts" zu einer geplanten Erweiterung ab 2028 mit einer Investitionssumme von 1,5 Milliarden Euro bestätigte der Sprecher nicht. Dabei handle es sich nicht um konkrete Pläne. Die Vision könne sich abhängig von den Entwicklungen am Markt ändern.

Vor einer Woche feierte der Mikrochiphersteller in Dresden Richtfest beim aktuellen Erweiterungsprojekt "Sprint". Zur aktuellen Reinraum- und Laborfläche auf 60.000 Quadratmetern kommen weitere 5.000 Quadratmeter hinzu. Die Investitionssumme liegt bei 1,1 Milliarden Euro; über den European Chips Act fließen 495 Millionen Euro Förderung in den Ausbau.

Halbleiterstandort "Silicon Saxony" wächst

Bereits mit der aktuell entstehenden Produktionserweiterungen bei Globalfoundries, der Eröffnung einer zusätzlichen Fabrik von Infineon sowie der Ansiedlung des taiwanischen Branchenriesen TSMC in Dresden wächst das "Silicon Saxony" als laut Wirtschaftsministerium Europas größter Mikroelektronikstandort bedeutend weiter. Das regionale Netzwerk besteht aus rund 3.600 Unternehmen mit über 80.000 Mitarbeitern. Die Beschäftigtenzahl soll bis 2040 auf rund 100.000 wachsen./jbl/DP/nas

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AXC0117 2026-10-16/12:35

Relevante Links: Infineon Technologies AG, Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Ltd., Globalfoundries, Inc.

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