, boerse-express
Proschofsky: Airports + Power International: Zahlungen voraus
Die beiden ehemaligen Meinl-Fonds Airports International und Power International werden in den kommenden Tagen die erste Rückzahlungsquote an die Aktionäre durchführen. Bei Airports International ist die Zahl mit 2,25 Euro gegenüber den bei der Hauptversammlung vor wenigen Wochen in Aussicht gestellten 3,50 Euro je Aktie sicherlich enttäuschend. Als Ursache hierfür nennt die Firma, dass nach einer umfassenden Neubewertung der Vermögenswerte und der vertraglichen Verpflichtungen der Gesellschaft derzeit als Zwischenausschüttung kein höherer Betrag möglich ist. Enttäuschend ist für uns, dass dies nicht näher begründet wurde. Damit zur guten Nachricht: Bei Power International werden hingegen 4,40 statt der ursprünglichen 4,20 Euro ausgeschüttet.
Versilberung der Anteile
Für beide Gesellschaften wird der Ex-Tag an der Börse für die Zahlung der 2. Juni sein. Zeitpunkt und Umfang der weiteren Rückzahlungen werden sich nach dem Fortschritt des laufenden Verkaufsprozesses sowie nach den bestehenden Rechtsstreitigkeiten richten. In Rückblick auf die Liquidationsbeschlüsse der letzten Hauptversammlung wurde bei Airports International der 10,1%ige Anteil an TAV verkauft. In Summe wurden 63 Mio. Euro für die Versilberung der Anteile erlöst. Dies entspricht rund 93 Cents je Aktie. Ursprünglich wurden rund 214 Mio. Euro vom alten Meinl-Board in die Gesellschaft investiert.
Verkauf nicht unerfolgreich
Dennoch ist der Verkauf damit durchaus nicht unerfolgreich. Die TAV-Aktie stürzte letzten Herbst auf unter 2 Türkische Lira (Kaufpreis rund 12 TLA), verkauft wurde nunmehr bei nahe dem doppelten Kurs.
Auch die Entscheidung die Kapitalerhöhung im Februar zu zeichnen hat sich rückwirkend als richtig erwiesen. Unserer Schätzung nach müsste das Cash derzeit rund 400 Mio. Euro (5,898 Euro je Aktie) betragen - was die niedrige Ausschüttung umso erklärenswerter macht. Die Ausschüttung sollte, da es sich um eine Kapitalrückzahlung handelt, in Österreich steuerfrei sein.
Geringe Erwartungen
Hinsichtlich der weiteren Verwertung der Assets bei Airports International (die restlichen Airports standen zuletzt auch nur noch mit rund 23 Mio. Euro in der Bilanz) sind unsere Erwartungen gering - zu schlecht erscheint uns die Qualität der Flughäfen. Die offene Frage für den Wert der Gesellschaft ist v.a. inwieweit es dem Management gelingt, substanzielle Beträge aus dem Missmanagement der Meinl Bank bzw. des ihr zuzurechnenden Investmentmanagers zu ziehen. Weiteres Verbesserungspotenzial sehen wir beim auf der letzten HV neu zusammengestellten Board in der Investorenkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.
Versilberung der Anteile
Für beide Gesellschaften wird der Ex-Tag an der Börse für die Zahlung der 2. Juni sein. Zeitpunkt und Umfang der weiteren Rückzahlungen werden sich nach dem Fortschritt des laufenden Verkaufsprozesses sowie nach den bestehenden Rechtsstreitigkeiten richten. In Rückblick auf die Liquidationsbeschlüsse der letzten Hauptversammlung wurde bei Airports International der 10,1%ige Anteil an TAV verkauft. In Summe wurden 63 Mio. Euro für die Versilberung der Anteile erlöst. Dies entspricht rund 93 Cents je Aktie. Ursprünglich wurden rund 214 Mio. Euro vom alten Meinl-Board in die Gesellschaft investiert.
Verkauf nicht unerfolgreich
Dennoch ist der Verkauf damit durchaus nicht unerfolgreich. Die TAV-Aktie stürzte letzten Herbst auf unter 2 Türkische Lira (Kaufpreis rund 12 TLA), verkauft wurde nunmehr bei nahe dem doppelten Kurs.
Auch die Entscheidung die Kapitalerhöhung im Februar zu zeichnen hat sich rückwirkend als richtig erwiesen. Unserer Schätzung nach müsste das Cash derzeit rund 400 Mio. Euro (5,898 Euro je Aktie) betragen - was die niedrige Ausschüttung umso erklärenswerter macht. Die Ausschüttung sollte, da es sich um eine Kapitalrückzahlung handelt, in Österreich steuerfrei sein.
Geringe Erwartungen
Hinsichtlich der weiteren Verwertung der Assets bei Airports International (die restlichen Airports standen zuletzt auch nur noch mit rund 23 Mio. Euro in der Bilanz) sind unsere Erwartungen gering - zu schlecht erscheint uns die Qualität der Flughäfen. Die offene Frage für den Wert der Gesellschaft ist v.a. inwieweit es dem Management gelingt, substanzielle Beträge aus dem Missmanagement der Meinl Bank bzw. des ihr zuzurechnenden Investmentmanagers zu ziehen. Weiteres Verbesserungspotenzial sehen wir beim auf der letzten HV neu zusammengestellten Board in der Investorenkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.