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Österreichische Staatsanleihen nach US-Inflationsdaten mit Verlusten / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe stieg um 2 Basispunkte auf 3,76 Prozent

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Mittwochnachmittag mit Verlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um 2 Basispunkte auf 3,76 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 27 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,15 Prozent auf 120,88 Punkte.

Zur Wochenmitte standen vor allem die mit Spannung erwarteten US-Inflationszahlen im Fokus. Hohe Preise für Kraftstoff und Heizöl haben die Inflation in den USA im September überraschend stark angetrieben. Die Verbraucherpreise legten im Jahresvergleich um 3,7 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Im August hatte die Inflationsrate bei 3,4 Prozent gelegen.

Analysten hatten eine stärkere Teuerung erwartet, waren aber im Schnitt nur von einer Rate von 3,6 Prozent ausgegangen. Die Zinserhöhungserwartungen bezüglich der Fed werden somit wieder etwas angeheizt, hieß es von Analystenseite. Dies belastete die Anleihenkurse dies- und jenseits des Atlantiks.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     3,30   3,28        0,02                       16
5 Jahre     3,53   3,50        0,03                       25
10 Jahre    3,76   3,74        0,02                       27
30 Jahre    4,10   4,08        0,02                       27

ste/spa

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