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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 13.10.2026 - 15.15 Uhr

JPMorgan verdient weniger als gedacht - Aktienkurs sinkt

NEW YORK - Bei der größten US-Bank JPMorgan haben die Geschäfte im dritten Quartal nicht so stark zugelegt wie gedacht. Zwar wuchsen die bereinigten Erträge im Jahresvergleich um acht Prozent auf 50,9 Milliarden US-Dollar (45,5 Mrd Euro), und der Gewinn kletterte um sechs Prozent auf 15,3 Milliarden Dollar, wie das Geldhaus am Dienstag in New York mitteilte. Analysten hatten jedoch im Schnitt noch mehr erwartet. Am Finanzmarkt kamen die Neuigkeiten zunächst schlecht an: Die JPMorgan-Aktie verlor im vorbörslichen US-Handel rund dreieinhalb Prozent an Wert.

Givaudan beschleunigt organisches Wachstum - Aromengeschäft erholt

VERNIER - Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat sein Wachstum im dritten Quartal 2026 deutlich beschleunigt. Dabei hat sich auch das zuletzt schwächelnde Aromengeschäft erholt.

ROUNDUP: Boykott in China belastet LVMH-Geschäft - Aktie gibt nach

PARIS - Ein Boykott in China hat dem französischen Luxuskonzern LVMH einen Umsatzrückgang bei Mode und Leder eingebrockt. Im dritten Quartal lag der Erlös der Sparte auf vergleichbarer Basis fünf Prozent niedriger als vor einem Jahr, wie der Konzern am Montag nach Börsenschluss in Paris mitteilte. Konzernweit wuchs der Erlös dadurch nur um gut ein Prozent auf 18,5 Milliarden Euro und verfehlte auf organischer Basis die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Für die LVMH-Aktie ging es am Dienstag abwärts.

Aktienhandel beflügelt Goldman Sachs - Anleger greifen zu

NEW YORK - Brummende Geschäfte mit Aktienhandel und Börsengängen haben der Investmentbank Goldman Sachs im Sommer glänzende Ergebnisse beschert. Im dritten Quartal verdiente das US-Geldhaus rund 5,3 Milliarden US-Dollar (4,7 Mrd Euro) und damit 29 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie es am Dienstag in New York mitteilte. Das war deutlich mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Am Finanzmarkt kam dies gut an: Im vorbörslichen US-Handel gewann die Goldman-Aktie zuletzt mehr als drei Prozent an Wert.

ROUNDUP/Schaeffler: Abschreibungen bei E-Mobilität - Umsatz stagniert

HERZOGENAURACH - Die Schaeffler-Gruppe bekommt die Schwäche der deutschen Autobauer im chinesischen E-Automarkt zu spüren. Das Unternehmen kündigte am Dienstag millionenschwere Abschreibungen auf sein verlustreiches Geschäft mit der E-Mobilität an. Am chinesischen E-Autogeschäft will Schaeffler festhalten und sieht das Erreichen der Gewinnschwelle der Sparte weiter als zentrales Ziel. Die Prognosen für das laufende Jahr sowie die Mittelfristziele für den Konzern bestätigte der Konzern.

Citigroup wächst dank starken Anleihehandels stärker als erwartet

NEW YORK - Der Handel mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen hat die Citigroup in den vergangenen Monaten kräftig angeschoben. Auch im Aktienhandel lief es überraschend rund. So konnte Citi ein eher schwaches Abschneiden bei der Beratung rund um Fusionen und Übernahmen ausgleichen.

ROUNDUP: US-Krankenversicherer Unitedhealth erhöht Gewinnziel erneut - Kursplus

EDEN PRAIRIE - Der größte US-Krankenversicherer Unitedhealth hat im dritten Quartal deutlich mehr verdient als erwartet. Für das laufende Jahr wird Konzernchef Stephen Hemsley noch einmal zuversichtlicher. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie soll nun mindestens 20,50 US-Dollar erreichen. Zuletzt hatte Hemsley 19,50 bis 20 Dollar je Aktie im Plan. Am Finanzmarkt kamen die Neuigkeiten gut an: Im vorbörslichen US-Handel legte die Unitedhealth-Aktie um gut zwei Prozent zu.

Johnson & Johnson erhöht Prognose - Rückstellungen für Rechtsvergleich belasten

NEW BRUNSWICK - Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson hat seine Gewinnprognose erneut erhöht. Dabei profitieren die Amerikaner von der Nachfrage nach neuen Medikamenten bei Krebs und Autoimmunerkrankungen. Dies glich ein eher schwächeres Wachstum bei Medizinprodukten aus. Johnson & Johnson erwartet für das Gesamtjahr nun ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 11,05 bis 11,15 US-Dollar, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Zuvor hatte das Management 10,96 bis 11,11 Dollar in Aussicht gestellt.

China-Krise zieht BMW beim Absatz ins Minus

MÜNCHEN - Der Markteinbruch in China verdirbt BMW die Absatzzahlen. Obwohl die Münchner im dritten Quartal in Europa und den USA mehr Autos verkauften als vor einem Jahr, müssen sie auf Konzernebene einen Rückgang von 6,3 Prozent auf 551.072 Fahrzeuge hinnehmen, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Damit schneiden sie aber besser ab als die deutsche Konkurrenz, die Rückgänge zwischen gut 8 und fast 20 Prozent meldete.

ROUNDUP: Opel-Mutter Stellantis mit leichtem Absatzrückgang

AMSTERDAM - Der Autokonzern Stellantis hat im dritten Quartal etwas weniger Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Der Absatz ging um ein Prozent auf knapp 1,3 Millionen Fahrzeuge zurück, wie die Opel-Mutter in Amsterdam auf Basis vorläufiger Schätzungen mitteilte.

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Relevante Links: Citigroup Inc., Johnson & Johnson, BMW AG, UnitedHealth Group Incorporated, LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton SE, JP Morgan Chase & Co., Stellantis N.V., Goldman Sachs Group Inc., Givaudan SA

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