Wiener Börse startet mit Gewinnen - ATX gewinnt 0,5 Prozent / Negative Vorgaben aus den USA und Asien belasten kaum - Ölpreise sinken
--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Einzelwerte ergänzt ---------------------------------------------------------------------
Die Wiener Börse hat am Dienstag nach rund einer Handelsstunde klar ins Plus gedreht. Der Leitindex ATX baute 0,51 Prozent auf 6.643,44 Punkte auf. Für den breiteren ATX Prime ging es 0,52 Prozent auf 3.259,91 Zähler hinauf. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch an den wichtigsten europäischen Börsen.
Die internationale Stimmung wird durch negative Vorgaben aus den USA und Asien nicht getrübt. Besonders Technologiewerte litten unter anhaltenden Gewinnmitnahmen bei den Aktien von Chipherstellern. Wien als technologiearme Börse bleibt davon weitgehend unberührt. Die Papiere des Halbleiterproduzenten AT&S spürten aber die Techschwäche und fanden sich 1,2 Prozent tiefer am Ende des ATX-Segments.
Beobachtet werden weiterhin die Ölpreise. Im frühen Handel haben sie etwas nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember gab zuletzt um 1,04 Prozent auf 105,54 US-Dollar nach. In den drei vorangegangenen Handelstagen war der Preis für die Sorte Brent um mehr als sechs Prozent gestiegen.
Das Augenmerk der Marktteilnehmer wird sich heute laut den Experten der Helaba vor allem auf den US-Immobilienmarkt richten, da heute in der Eurozone keine wichtigen Daten auf dem Kalender stehen.
In Österreich hat der Flughafen Wien berichtet, im September am Standort Schwechat einen Passagierrückgang von 7,5 Prozent auf 2.910.597 Reisende verzeichnet zu haben. Flughafen Wien-Aktien gewannen im ATX Prime trotzdem bis jetzt 1.1 Prozent.
An der Spitze des ATX gingen Mayr-Melnhof 2,0 Prozent hinauf. Die schwergewichteten Bankenwerte BAWAG, Erste Group und Raiffeisen Bank International stützten den ATX mit Gewinnen zwischen 0,9 und 1,5 Prozent. Neben AT&S lagen nur noch Andritz mit 0,4 und OMV mit 0,1 Prozent im Verlustbereich.
moe/ste
ISIN AT0000999982