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Vienna Insurance Group baut Kriegsrisikoversicherung in Ukraine aus / Schließt sich unter anderem von EBRD eingerichteter Fazilität an

Die Vienna Insurance Group (VIG) weitet ihre Aktivitäten im Bereich der Kriegsrisikoversicherung in der Ukraine aus. Die ukrainische Tochtergesellschaft USG schließe sich einer von dem Versicherungsdienstleister Aon und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) eingerichteten Fazilität an, teilte der börsennotierte Versicherungskonzern am Dienstag mit.

Die Fazilität stelle zusätzliche Rückversicherungskapazität für kriegsbedingte Risiken bereit und stärke so den Versicherungsschutz für ukrainische Unternehmen. "Die erneuten und verstärkten Angriffe auf die Infrastruktur der Ukraine unterstreichen, wie wichtig funktionierende Versicherungslösungen gerade jetzt sind", sagte der stellvertretende VIG-Vorstandschef Peter Höfinger. Die von Aon strukturierte Fazilität wird den Angaben zufolge von 110 Mio. auf 150 Mio. Euro aufgestockt und von der Europäischen Union (EU) unterstützt.

Bisher habe sie Rückversicherungsschutz von mehr als 500 Mio. Euro für Waren und Fahrzeuge in rund 10.000 Polizzen ermöglicht. Zudem wurde der Deckungsumfang auf den Transport und die Lagerung gasbezogener Vermögenswerte sowie auf Warenbestände in Zwischenlagern erweitert. Die VIG hat ihre Präsenz in der Ukraine während des gesamten Krieges aufrechterhalten. Bereits im Februar 2026 hatte die VIG-Tochter Kniazha gemeinsam mit Aon eine Rückversicherungsfazilität über 25 Mio. Dollar mit der staatlichen US-Entwicklungsbank (DFC) abgeschlossen. Diese bietet kleinen und mittleren Unternehmen sowie Privatpersonen Versicherungsschutz gegen Kriegsrisiken.

tpo

 ISIN  AT0000908504
 WEB   http://www.vig.com
       http://de.ebrd.com/

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