Österreichische Staatsanleihen im Späthandel uneinheitlich / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe fiel um 2 Basispunkte auf 3,74 Prozent
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Montagnachmittag uneinheitlich gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe fiel im Gegenzug um 2 Basispunkte auf 3,74 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 26 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,12 Prozent auf 120,94 Punkte.
Am Nachmittag wurden die Renditen durch die gestiegenen Ölpreise gestützt. Diese waren im frühen Handel noch gefallen, legten zuletzt aber wieder zu und verstärkten damit die Inflationssorgen der Marktteilnehmer. In der vergangenen Woche hatte ein Medienbericht über den Plan zu neuen US-Angriffen auf den Iran noch vor den US-Zwischenwahlen Anfang November die Ölpreise deutlich nach oben getrieben, bevor US-Präsident Donald Trump eine Wiederaufnahme von Militäreinsätzen noch vor den Wahlen dementierte.
Zum Wochenauftakt zeigte sich am Anleihemarkt ein eher impulsarmer Handel. Es standen im Verlauf keine wichtigen Konjunkturdaten auf der Agenda. Zudem bleibt der Kassahandel am Anleihenmarkt in den USA wegen des Feiertags Columbus Day geschlossen.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 3,26 3,25 0,01 14 5 Jahre 3,49 3,49 0,00 23 10 Jahre 3,74 3,76 -0,02 26 30 Jahre 4,10 4,11 -0,01 26
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