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ROUNDUP: Verletzte und Stromabschaltung nach neuem Angriff auf Kiew

Die russischen Streitkräfte haben die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Drohnen und ballistischen Raketen angegriffen. Dabei wurde nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko unter anderem ein Restaurant getroffen. Sechs Menschen seien verletzt worden, fünf von ihnen ins Krankenhaus gebracht worden, schrieb er auf der Plattform Telegram. Weil ein Energieobjekt beschädigt worden sei, gebe es außerdem Probleme bei der Wasserversorgung.

Präsident Wolodymyr Selenskyj warf der russischen Führung Terror gegen die Zivilbevölkerung vor. "Sie setzen auf eine Fortsetzung des Kriegs, Terror gegen normale Menschen und Zerstörung der Infrastruktur", schrieb er in den sozialen Medien. Es brauche Signale zur Unterstützung der Ukraine und zur Einschränkung der Fähigkeit Russlands, Krieg zu führen.

Der staatliche Stromnetzbetreiber Ukrenergo teilte mit, dass ein Großteil der Verbraucher in der Hauptstadt und ihrem Umland infolge russischer Drohnenangriffe ohne Strom sei. Auch der Stromversorger DTEK schrieb bei Telegram von großflächigen Notabschaltungen.

Moskau: Rechenzentrum getroffen

Das russische Verteidigungsministerium behauptete, ein für die Ukraine wichtiges Rechenzentrum getroffen zu haben. "Infolge der Angriffe wurde in Kiew das Rechenzentrum "ATM Ukrsibbank" getroffen, das von den ukrainischen Streitkräften zur Erfassung, Verarbeitung und Speicherung von Aufklärungsdaten genutzt wird", teilte die Behörde in Moskau nach Angaben der Staatsagentur Tass mit. Die ukrainischen Behörden machten dazu keine Angaben, eine unabhängige Überprüfung war nicht möglich.

Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als viereinhalb Jahren gegen einen russischen Angriff./ksr/DP/zb

AXC0037 2026-10-11/11:05

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