APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Trump schließt Diesel-Deal mit Putin ab
Washington - US-Präsident Donald Trump hat nach einem Gespräch mit Kremlchef Wladimir Putin eine Vereinbarung zu Lieferungen von Hunderttausenden Tonnen Diesel aus Russland verkündet. Die USA heben dafür vorübergehend Sanktionen gegen Russland auf. Der Kreml bestätigte den Deal, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte ihn mit Blick auf den russischen Angriffskrieg scharf. Trump steht wegen gestiegener Spritpreise in den USA vor den Zwischenwahlen im November unter Druck.
15 Tote nach russischen Angriffen in Saporischschja
Saporischschja - Bei russischen Angriffen sind im Südosten der Ukraine mindestens 15 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern seien drei Minderjährige, 16 Menschen seien bei der Attacke verletzt worden, teilte der ukrainische Zivilschutz mit. Such- und Rettungsarbeiten dauern demnach an. Die Angriffe erfolgten, während in den USA neue Beratungen zwischen Vertretern der USA, Kiews und Europas über ein Ende des Ukraine-Krieges laufen.
Festnahme nach Tötung einer Frau in Wiener Stiegenhaus
Wien - Im Fall der tot aufgefundenen Frau in einem Wiener Stiegenhaus im Bezirk Landstraße hat es nun eine Festnahme gegeben, gab die Polizei am Samstag bekannt. Die 35-Jährige wurde in der Nacht auf Freitag dort reglos und mit sichtbaren Verletzungen am Körper entdeckt. Unter Verdacht steht der 40-jährige Lebensgefährte der Frau, der beim Reanimationseinsatz dabei war und sich verdächtig verhielt. Der Mann wohnt in dem Altbau im 3. Bezirk.
Abbas verschiebt Parlaments- und Präsidentenwahl
Ramallah - Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas verschiebt die für Ende November geplante Parlamentswahl in den Palästinensergebieten auf September 2027. Auch die seit mehr als zwei Jahrzehnten überfällige Präsidentenwahl solle am 11. September kommenden Jahres stattfinden, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa unter Berufung auf ein Dekret von Abbas. Als Grund werden Einschränkungen durch Israel genannt, das die Palästinensergebiete militärisch besetzt hält.
"Krieg": Eritrea fordert UNO-Intervention gegen Äthiopien
Asmara - Das ostafrikanische Land Eritrea hat die Vereinten Nationen zu einem Vorgehen gegen sein Nachbarland Äthiopien aufgerufen. Äthiopien habe Eritrea den Krieg erklärt, heißt es in einem Brief von Außenminister Osman Saleh an den UNO-Sicherheitsrat. Das mächtigste UNO-Gremien solle die Kriegserklärung "kraftvoll verurteilen (...) und die entsprechenden Abschreckungsmaßnahmen im Einklang mit Kapitel VII der UNO-Charta ergreifen".
Meinl-Reisinger verteidigte vor Mitgliedern Regierungsarbeit
Wien/Linz - NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger hat bei einer Mitgliederversammlung der Partei ihre Regierungsarbeit verteidigt und beworben. Man habe beinahe alle Vorhaben in der Regierung durchgesetzt, sagte sie bei ihrer Rede am Samstag im Design Center Linz. Dass man als kleinster Koalitionspartner von ÖVP und SPÖ nicht alles befürworte, machte sie anhand der Paketsteuer deutlich. Dieser "Murks" gehöre noch einmal überdacht. Auch für eine EU-Armee sprach sie sich aus.
EU-Vorsitz präsentiert neuen Budget-Vorschlag
Brüssel - Der irische Ratsvorsitz hat am Samstag deutliche Kürzungen am Vorschlag der EU-Kommission für das nächste mehrjährige EU-Budget 2028-2034 präsentiert: Laut veröffentlichter "Verhandlungsbox" ("Nego-Box") soll das Gesamtvolumen von 2 auf rund 1,8 Billionen Euro sinken. Europaministerin Claudia Bauer (ÖVP) erklärte in einer ersten Reaktion, dass der Plan "nicht reicht" und forderte weitere Kürzungen. Das aktuelle Budget beträgt rund 1,2 Billionen Euro.
Indien: Gründer der Kakerlaken-Bewegung festgenommen
Neu-Delhi - Im Vorfeld einer geplanten Großdemonstration in Neu-Delhi hat die Polizei nach Angaben der Veranstalter prominente Regierungskritiker festgenommen, darunter den Gründer der sogenannten Kakerlaken-Jugendbewegung. Abhijeet Dipke sowie zwei weitere Anführer der Bewegung seien nach ihrer Landung am Samstag in Gewahrsam genommen worden, teilte die Gruppierung mit. TV-Berichten zufolge hatte die Polizei Dipke zuvor am Flughafen aufgefordert, die geplante Demonstration abzusagen.
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red