Devisen (Früh) - Euro startet leicht höher bei 1,1230 US-Dollar / Euro bleibt angeschlagen - Heute kaum datenseitiger Einfluss zu erwarten
Der Eurokurs hat sich am Freitag im frühen europäischen Handel leicht höher gegenüber dem US-Dollar gezeigt. Gegen 8.30 Uhr kostete ein Euro 1,1230 US-Dollar, nach 1,1210 Dollar am Vorabend in New York. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,1186 Dollar festgesetzt.
Der Euro bleibt angesichts der fragilen Lage am europäischen Rentenmarkt angeschlagen. Auch der Trend ist abwärtsgerichtet, während der Renditevorteil der USA gegenüber der Eurozone zuletzt abgeschmolzen ist, hieß es in einen Helaba-Kommentar. Daraus sollte sich keine zusätzliche Belastung mehr ergeben. Zudem sei auf die überverkaufte Marktlage erinnert, die eine Erholungsphase möglich macht.
Mit datenseitigem Einfluss ist heute nicht zu rechnen. Zu erwähnen ist einzig das Michigan Sentiment, das wohl auf niedrigem Niveau verharren dürfte, kommentierten die Helaba-Experten weiter.
Die US-Notenbank muss nach Einschätzung des regionalen Notenbankchefs von St. Louis, Alberto Musalem, die Zinsen weiter anheben, um die Inflation auf das Zwei-Prozent-Ziel zu drücken. "Um die Inflation zeitnah wieder auf den Zielwert zu bringen, ist eine weitere Straffung der Geldpolitik erforderlich", sagte Musalem am Donnerstag in New York. Wenn man von einem Zeitraum von etwa 18 Monaten ausgehe, deute dies auf Zinserhöhungen in den kommenden sechs bis neun Monaten hin.
ger/rst
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