Aktien Frankfurt Schluss: Dax unter 25.000 Punkten - Öl und Anleihen belasten
Hohe Anleiherenditen und Ölpreise machen dem
Dax
"Solange weder bei den Energiepreisen noch bei den Anleiherenditen Entspannung eintritt, dürfte die Bereitschaft zu größeren Aktienkäufen begrenzt bleiben", sagte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.
Ein Medienbericht über mögliche neue US-Angriffe auf den Iran noch vor den Zwischenwahlen in den USA trieb die Ölpreise nach oben. Gleichzeitig sorgen sich die Anleger um Frankreichs Staatsdefizit.
Mit minus 1,18 Prozent auf 24.806,97 Punkte ging der Dax aus dem
Tag. Der MDax
Den Bondmarkt betreffend, wo sich im Oktober der Rendite-Abstand (Spread) zwischen den richtungweisenden zehnjährigen französischen Staatsanleihen und deutschen Bundesanleihen angesichts der sich verschärfenden Schuldensituation in Frankreich vergrößert hat, blieb der globale Chefanleger (CIO) von UBS, Mark Haefele, gelassen. Er sieht in der Ausweitung der Spreads keine Zeichen einer unmittelbar bevorstehenden Finanzierungskrise. Die investitionsgetriebene Nachfrage und die sich verbessernden Gewinne dürften dazu beitragen, dass europäische Aktien moderat höhere Renditen verkraften könnten./ck/he
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0248 2026-10-08/17:54