Die vor einer Übernahme stehende Shelly
Group hat ihren Umsatz in den ersten neun Monaten um
rund 30 Prozent auf 112,8 Millionen Euro gesteigert. Das teilte der
Hersteller von vernetzten Elektro-Geräten am Donnerstag anhand
vorläufiger Zahlen mit. Dabei habe sich das Wachstum im dritten
Quartal gegenüber den Vorquartalen beschleunigt, hieß es. Weitere
Details will Shelly am 11. November mitteilten.
Das im SDax notierte Unternehmen hatte Ende September
mit dem französischen Technologiekonzern Schneider Electric
eine Übernahmevereinbarung unterzeichnet. Schneider
bietet 70 Euro je Aktie, entsprechend einer Bewertung von rund 1,2
Milliarden Euro. Unterstützt wird das Geschäft auch von den
Shelly-Gründern.
Im Erfolgsfall rechnen beide Unternehmen mit einem Abschluss der
Transaktion im ersten Quartal 2027. Dann will Schneider auch die
verbliebenen Aktionäre herauskaufen und Shelly von der Börse nehmen.
Die Papiere sind neben Frankfurt auch noch in der bulgarischen
Hauptstadt Sofia gelistet./nas/he