ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Schwächer - Zinssorgen belasten
Nach den Rekordhochs der Leitindizes S&P 500
und Nasdaq 100 am Vortag haben die
Anleger an den US-Aktienmärkten zur Wochenmitte Gewinne mitgenommen.
Für Belastung sorgten steigende Anleiherenditen und anhaltend hohe
Ölpreise, die Befürchtungen einer zunehmenden Inflation und weiterer
Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed nährten.
Der Dow Jones Industrial schloss am Mittwoch 0,66
Prozent tiefer bei 51.179,87 Punkten. Der marktbreite S&P 500 sank
um 0,22 Prozent auf 7.801,77 Zähler. Für den technologielastigen
Nasdaq 100 ging es um 0,21 Prozent auf 31.160,08 Punkte nach unten.
Experten halten eine weitere US-Zinserhöhung bis Ende 2026 für sehr
wahrscheinlich. Aus dem am Abend veröffentlichten Protokoll der
letzten geldpolitischen Fed-Sitzung geht hervor, dass alle 19
Fed-Vertreter die jüngste Zinsanhebung im September unterstützten.
Dabei hätten viele diesen Schritt befürwortet, um dem Risiko eines
zunehmenden Inflationsdrucks entgegenzuwirken, hieß es laut dem
Protokoll.
Die Aktien von SpaceX büßten 2,5 Prozent ein. Die
"Financial Times" hatte berichtet, dass der von Tesla-Chef
Elon Musk gegründete Weltraumkonzern im Rahmen einer
Finanzierungsrunde 40 Milliarden Dollar aufbringen will, um
Nvidia-Chips zu erwerben.
Die Papiere von Skydance setzten ihre Talfahrt vom
Vortag beschleunigt fort und sanken um 6,7 Prozent. Der von der
Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison beherrschte Filmkonzern
schloss am Dienstag die gut 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme
von Warner Brothers ab und muss deshalb nun eine Schuldenlast von
Dutzenden Milliarden Dollar bewältigen.
Constellation Brands kauft das Start-up SpikedAde für
Getränke auf Wodkabasis. Zudem hatte der Brauereikonzern am Vortag
nach Börsenschluss seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal
2026/27 veröffentlicht. Die Aktien stiegen um 2,4 Prozent.
Die Anteilscheine von Hess Midstream brachen um knapp
15 Prozent ein. Zuvor hatte der Ölkonzern Chevron
zugestimmt, seine Anteile und Vermögenswerte an Hess Midstream an
das Energieinfrastruktur-Unternehmen zu übertragen - im Gegenzug für
verbesserte geschäftliche Konditionen und 200 Millionen US-Dollar in
bar./edh/he