Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mehrheitlich tiefer / Rendite der zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg um zwei Basispunkte auf 3,76 Prozent
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Mittwochnachmittag mehrheitlich tiefer gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um 2 Basispunkte auf 3,76 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 27 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,05 Prozent auf 120,78 Punkte.
Im Fokus stand auch zur Wochenmitte die angespannte Lage bei den französischen Staatsanleihen. Am Mittwoch in der Früh äußerte sich der Präsident der französischen Zentralbank, Emmanuel Moulin, in einem Gespräch mit "France Inter Radio". Dabei sagte er, dass Frankreich mit Blick auf das Staatsdefizit durchaus in einer Risikozone sei und der Haushaltsplan für 2027 wichtig werde, um die Finanzmärkte zu beruhigen. Zudem sieht er aktuell keinen Grund für ein Eingreifen der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Blick auf Frankreich. Moulin entscheidet auch im EZB-Rat über die Geldpolitik im Euroraum mit. Die Renditen französischer aber auch Anleihen aus anderen europäischen Ländern legten daraufhin zu.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 3,19 3,24 -0,05 15 5 Jahre 3,46 3,46 0,00 23 10 Jahre 3,76 3,74 0,02 27 30 Jahre 4,13 4,10 0,03 26
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