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Börse Stuttgart: KI-Chipnachfrage treibt Micron-Umsatz auf 54 Milliarden Dollar

EUWAX Trends 06.10.2026, 15:00 Uhr | Verfasser: Steffen Heizereder KI-Chipnachfrage treibt Micron-Umsatz auf 54 Milliarden Dollar Micron meldet höchsten Quartalsumsatz der Firmengeschichte Der Speicherchiphersteller Micron Technology hat am 30. September Geschäftszahlen für das vierte Fiskalquartal 2026 vorgelegt. Der Umsatz stieg auf 54,2 Milliarden Dollar, nach 11,3 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 33,42 Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 31,61 Dollar. Ein Risiko bleibt die zyklische Natur des Speichermarktes: Phasen hoher Margen können bei einem Nachfragerückgang in Verluste umschlagen. Treiber ist laut Unternehmensangaben die anhaltende Knappheit bei Speicherchips. CEO Sanjay Mehrotra erklärte in der Telefonkonferenz, dass das Unternehmen derzeit nicht absehen könne, wann das Angebot die Nachfrage wieder einholen werde. Die KI-getriebene Nachfrage nach Hochleistungsspeicher, insbesondere nach High Bandwidth Memory für KI-Beschleuniger, übersteige die Produktionskapazität. Micron hat inzwischen 26 langfristige Liefervereinbarungen abgeschlossen. Die finanziellen Zusagen der Kunden daraus belaufen sich auf 32 Milliarden Dollar. Für das angelaufene erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellt das Management einen Umsatz von 61,5 Milliarden Dollar in Aussicht. Die Speicherchipbranche ist jedoch für abrupte Zykluswechsel bekannt. An der Börse Stuttgart notierte die Aktie zuletzt bei 946,80 Euro (Stand: 14:42 Uhr). Auf Micron werden an der Börse Stuttgart heute vermehrt Discount-Call-Optionsscheine (WKN: WB00K3) gekauft. Das Produkt partizipiert begrenzt an Kursgewinnen oberhalb von 1.100 Dollar; ein Totalverlust ist möglich. Der maximale Auszahlungsbetrag am Bewertungstag, dem 15. Januar 2027, ist auf die Differenz zwischen Cap (1.190 Dollar) und Basispreis (1.100 Dollar) begrenzt und wird mit dem Bezugsverhältnis von 0,01 multipliziert. Die Aktie notierte zuletzt rund 3 Prozent unter dem Basispreis. Liegt der maßgebliche Bewertungspreis am Bewertungstag unter dem Basispreis von 1.100 Dollar, verfällt das Produkt wertlos. Ob aus dem Produkt ein Gewinn entsteht, hängt vom jeweiligen Einstandspreis ab. NVIDIA stockt Aktienrückkauf um 150 Milliarden Dollar auf Der Chipkonzern NVIDIA hat am 28. September eine Aufstockung seines Aktienrückkaufprogramms um 150 Milliarden Dollar angekündigt. Das verbleibende Gesamtvolumen beläuft sich damit auf 235 Milliarden Dollar. Laut Unternehmensangaben ist die Aufstockung die größte einzelne Erhöhung einer Rückkauf-Autorisierung in der Börsengeschichte. CEO Jensen Huang verwies zur Begründung auf die Cashflow-Stärke des Unternehmens im Zuge des KI-Investitionszyklus. Diese Woche erreichte die Aktie neue Höchststände an der Nasdaq. Gestern lag das Intraday-Hoch bei 240,10 Dollar und übertraf damit das bisherige Hoch vom Mai bei rund 236,54 Dollar. Das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 endete im Juli 2026. Darin hatte NVIDIA einen Umsatz von 96,2 Milliarden Dollar erzielt, ein Plus von 106 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An der Börse Stuttgart lag der Kurs zuletzt bei 214,40 Euro (Stand: 15:00 Uhr). Allerdings birgt die hohe Bewertung Rückschlagpotenzial, falls die KI-Investitionen der Technologiekonzerne langsamer wachsen als eingepreist. Auf NVIDIA ist an der Börse Stuttgart heute vermehrt ein Discount-Call-Optionsschein (WKN: WA3HLB) gefragt. Der Gewinn ist auf die Spanne zwischen Cap und Basispreis begrenzt; ein Totalverlust ist möglich. Der Basispreis liegt bei 230 Dollar, der Cap bei 250 Dollar. Die Aktie notiert aktuell über dem Basispreis und rund 4,5 Prozent unter dem Cap. Am Bewertungstag, dem 18. Dezember 2026, wird der Auszahlungsbetrag aus der Differenz zwischen Cap und Basispreis berechnet, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 0,01. Notiert der maßgebliche Bewertungspreis an diesem Tag unter 230 Dollar, verfällt das Produkt wertlos. Ob daraus ein Gewinn entsteht, hängt vom Einstandspreis ab. Palantir und Armada bauen modulare Rechenzentren für Sovereign AI Der Datenanalyse-Spezialist Palantir Technologies hat am 1. Oktober eine Partnerschaft mit dem Infrastrukturanbieter Armada bekannt gegeben. Armada wird erster zertifizierter Partner für modulare Rechenzentren, die in den USA und verbündeten Staaten gefertigt werden. Regierungen und Unternehmen sollen darauf KI-Modelle betreiben können, ohne die Kontrolle über Daten und Infrastruktur abzugeben. Laut CEO Alex Karp gibt Armada den Kunden die Kontrolle über die Infrastruktur, auf der ihre Modelle laufen. Bereits im zweiten Quartal 2026 hatte der Umsatz um 93 Prozent auf 1,94 Milliarden Dollar zugelegt. Der Umsatz mit US-Geschäftskunden war um 149 Prozent auf 764 Millionen Dollar gewachsen. Für das laufende dritte Quartal erwartet das Management einen Umsatz zwischen 2,160 und 2,164 Milliarden Dollar. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang November veröffentlicht. An der Börse Stuttgart notierte Palantir zuletzt bei 169,44 Euro (Stand: 15:00 Uhr). Allerdings bleibt die Bewertung ein offener Punkt: Gemessen am erwarteten Jahresgewinn wird die Aktie mit dem mehr als Hundertfachen gehandelt. Auf Palantir fragen Anleger an der Börse Stuttgart heute vermehrt einen Discount-Call-Optionsschein (WKN: UQ734D) nach. Der Gewinn ist auf die Spanne zwischen Cap und Basispreis begrenzt; ein Totalverlust ist möglich. Der Basispreis liegt bei 180 Dollar, der Cap bei 210 Dollar. Die Aktie liegt derzeit rund 5 Prozent über dem Basispreis und etwa 10 Prozent unter dem Cap. Der Auszahlungsbetrag am Bewertungstag, dem 18. Dezember 2026, entspricht der Differenz zwischen Cap und Basispreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 0,01. Fällt der maßgebliche Bewertungspreis an diesem Tag unter 180 Dollar, ist das Produkt wertlos. Ob sich daraus ein Gewinn ergibt, bestimmt der Einstandspreis. Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Hebelprodukte unterliegen einem erhöhten Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Bitte lesen Sie das Basisinformationsblatt (PRIIP/KID) sowie den Prospekt des Emittenten. © Börse Stuttgart Group 2026.

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